Uprooting

Uprooting

16,00 

Von den Dörfern in die Metropolen, von ungestimmten Violinen zum Scratch, von Generation zu Generation, von entwurzelten (Uprooting) Musikern zu den neuestens Trends, von Herz zu Herz.“ Warsaw Village Band, August 2004

Beschreibung

Der Titel Uprooting – „Wykorzenienie“ (entwurzelt) soll provozierend sein und etwa dem „Upliftment“ der Rastafari entsprechen, sozusagen eine Art spirituelle Verbundenheit, ausgehend von den Wurzeln der Musikkultur. Die Musik der WARSAW VILLAGE BAND auf dieser CD ist eine Art Fortführung ihrer Anfänge, obwohl sich die Band verändert und erneuert hat. „Uprooting“ ist sehr variations- und abwechslungsreich, so verbinden sich hier traditionelle polnische Musik mit modernernen sounds wie scratching und dubbing.

Neben der Auszeichnung mit dem BBC WORLD MUSIC AWARD 2004 erhielt ihre CD People´s Spring in ganz Europa und den USA/Canada hervorragende Kritiken. In den letzten 12 Monaten folgten Engagements in Frankreich, Italien, Nord-Irland, England, Portugal, Niederlande, Österreich, Ungarn, Taiwan, Pakistan, USA, Kanada.

Ihre neue CD Uprooting (JARO 4261-2) erschien Ende Oktober 2004 in Europa, bevor sie in 2005 auch in den USA, Canada und Japan veröffentlicht wird. Sie steuerten Musik zu dem Computerspiel Bestseller “ Myst III“ bei und haben zahlreiche weitere Kooperationsanfragen.

Auch wenn Polen inzwischen Mitglied der EU ist, für Europäer ist das Land noch immer eher der unbekannte Nachbar aus dem Osten, was besonders für die Musikszene gilt. Klezmer kennen wir und nicht viel mehr. Die Warsaw Village Band wurde 1997 gegründet, gewann 1998 den „New Traditions“ Wettbewerb des polnischen Rundfunks und hatte 1999 auf dem renomierten Sopot Festival ihren ersten großen Auftritt mit Goran Bregovic, Bulgarian Voices Angelite und anderen. Ihre zweite CD People´s Spring (JARO 4247-2) stellten sie erstmals in Westeuropa 2002 vor. Seitdem zeigt ihre Karriere steil nach oben.

Mit der neuen CD Uprooting (JARO 4161-2 ) wagt sich das Sextett noch etwas weiter nach vorne: Zum einen hatte die Warsaw Village Band Vertreter der traditionellen polnischen Folklore ins Studio geladen, zum anderen nahmen sie aber auch den Kontakt zu zwei Dub-Sound- und Scratch-Spezialisten auf. Nicht ohne Grund hat die wagemutige Band einen Satz des alten Reggae-Helden Burning Spear ihrer CD als Motto vorangestellt: “Remember your past, but keep it livin‘ in the future” (also: “Erinnere dich an deine Vergangenheit, aber halte sie in der Zukunft am Leben”) – das trifft exakt die Ziele der Warsaw Village Band.

Das Besondere und Charakteristische der Band sind tranceartige Rhythmen von zwei Trommeln und die „white voices“. Stimmen, fast wie ein Schreien , ursprünglich, klar und wild, gepaart mit der Szuka (Kniegeige), Cello, Hackbrett, Violine und Drehleier. Die WVB experimentiert mit ihren „roots“ und so schaffen sie ein ganz neues Spannungsfeld von der Tradition zur Moderne. Den Erfolg der Band macht die große Liebe zu ihrem nationalen musikalischen Erbe und der Wille, die alte Musiktradition zu bewahren, aus. Diese Art zu bewahren heißt aber nicht Restauration, sondern wie bei „The Pogues“ oder „Les Negresses Vertes“ Reanimation, also den Geist der Lieder in die Jetztzeit zu übertragen. So bekommt die Polka noch einen Schuß Techno verpasst und sie zaubern trotz akustischer Instrumentierung Klangbilder von elektronischer Wucht. Strukturen der Minimal Music sind bei Ihnen ebenso zu entdecken wie gewisse Kontakte zu Rockformaten. Eine Musik die junge Leute anspricht und die es geschafft hat Zuschauer von Amerika bis Japan zu begeistern. In Amerika nennt man es „New Folk“, sie selbst betonen das tranceartige ihrer Musik.

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