Wild Tune Stray Rhythm

Wild Tune Stray Rhythm

16,00 

Der Ausdruck „Huang Qiang Zou Ban“ stammt aus der chinesischen Oper und bezeichnet leicht verstimmte Musik. Zur Serie gehören auch “Three Dakinis are Discussing” und “Ashik Castle” (instrumental). Hierbei geht es um musikalische Projekte, die sich an Liedern und Rhythmen aus Westchina und Zentralasien orientieren und sowohl Opernstrukturen mit Folk als auch die Eigenkompositionen und -adaptationen des Autors verwenden.


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Beschreibung

 

Kurzinfo

Der Ausdruck Wild Tune Stray Rhythm kommt aus der chinesischen Oper und bezeichnet leicht verstimmte oder arythmische Musik. Zur Serie gehören auch „Three Dakinis are Diskussing“ und „Ashik Castle“. Hierbei geht es um musikalische Projekte, die sich an Liedern und Rhythmen aus Westchina und Zentralasien orientieren und sowohl Opernstrukturen als auch die Eigenkompositionen und -adaptionen des Autors verwenden.

In dem aktuellen CD Projekt von DaWangGang vereinen sich fünf Musiker unterschiedlichster musikalischer Herkunft, darunter der Pferdekopf-Geigenspieler Hu Gejiletu aus der inneren Mongolei, die indisch-französische Sängerin Rani und der Schlagzeuger Zhang Yang, der aus der Rock-Szene Pekings kommt. Der experimentelle Ansatz der Mischung aus Singer-Songwriter Material und traditionellen chinesischen Elementen macht die Musik dieser CD zu einem in ihrer Eigenständigkeit einmaligen Produkt, jenseits von Folklore und Pop Stereotypen.

»Huang Qiang Zou Ban« besteht u.a. aus einem ‚Kapitel‘ mit dem Namen „Three Dakini are discussing” (Drei Dakinis diskutieren). Dieses Kapitel ist inspiriert von tibetischer Musik und Oper. Die Einwohner Tibets nehmen das Leben immer mit leichtem Humor, ihre Musik erzählt von Tieren und Natur, von Göttern und Mädchen, ohne viel Dramatik. Dawanggangs humorvoller Stil geht weiter und Text und Rhythmen wurden passend gemacht für die Musiker (siehe oben). Idealerweise würde das Konzert noch von Tänzen und Lichtspielen begleitet und in einem Theater aufgeführt. Das Stück „Talking about birds“ ist eine Kurzoper, es handelt von Vögeln und beginnt mit dem Gedanken, dass Vögel glücklich sind, weil sie nicht darüber nachdenken müssen, wohin sie fliegen. Was auch immer kommen mag – es wird ihnen etwas Gutes bringen: eine Welle Wasser, die Graslandschaft, etwas zu essen, ein Fels verschafft ihnen eine Pause. Im zweiten Teil entwickelt das lange Lied mehr Rhythmus und Humor und im Text dreht es sich eine Zeitlang um die Nutzlosigkeit mancher Vögel, um die große Gans, die denkt, dass sie die Schönste ist – trotz ihres schmutzigen Schnabels oder um den eurasischen Wiedehopf, einen hübschen Vogel aus Nordwestchina, dem sich niemand nähern will, weil er so widerwärtig riecht. Es folgt ein instrumentaler Teil, der – inspiriert von einem tibetischen Sprichwort – davon handelt, dass das beste Wasser immer zu den Feldern der anderen fließt – eine Einladung zum Grosszügigsein!

httpv://www.youtube.com/watch?v=toaZqu_4hMw

„Chapeau zu „Wild Tune Stray Rhythm“ – die vielleicht interessanteste neue Produktion aus der VRC, an die ich mich während der letzten Jahre erinnern kann.“ ORF (J. Kneihs )

„Als einst Yang Yi als Singer/Songwriter aus dem Reich der Mitte vorgestellt wurde, hieß es gleich der Bob Dylan Chinas . So what?! Anders Song Yuzhe. Keine East-meets-West-Angleichung, sein Projekt bleibt in Asien. Ein Terrain, groß genug für einen interkulturellen Austausch zwischen Folk-Traditionen von der Mandschurei über die Mongolei bis Tibet, durchsetzt mit Elementen aus Chinesischer Oper, Tempel- und experimenteller Filmmusik. Sperrig, aber sehr interessant.“ (Journal Frankfurt)

„Wenig wissen wir diesmal über den „Druckfrisch-Musiker des Monats“ April 2013. Sein Name ist Song Yuzhe. Eine Internetseite über Rock in China nennt ihn einen experimentellen Folk-Sänger. Die Band, mit der er diesmal „Druckfrisch“ eröffnen darf, trägt den heiteren Namen „Da Wang Gang“. In dieser Band soll irgendjemand auch eine Pferdekopf-Geige aus der Inneren Mongolei spielen … und das Schönste an all dem: Die Musik klingt so selbstverständlich, als ob der Rock ’n‘ Roll in China erfunden worden wäre (wobei er aber dann erst später in der Alten Welt gelernt hat, den Takt zu halten). Schräg, grandios. CD im Mai, Europatournee im Sommer!“ (Druckfrisch – DasErste (ARD))

„Da Wang Gang ist von Song Yushe geschrieben, einem vielseitigen Musiker aus dem Nordosten Chinas. Über einen Zeitraum von fast zehn Jahren hinweg bereiste Song Yuzhe entfernte Gebiete in China. Das Ergebnis dieser zahlreichen Forschungsjahre heißt Huang Qian Zou Ban und ist ein musikalisches Projekt, inspiriert von Liedern und Rhythmen aus Westchina, Zentralasien, bei dem Opernstrukturen mit Folkorelidern und Eigenkompositionen und -adaptationen der Musiker zur Geltung kommen. 5 von 5 Alben“ (Rhein-Main Magazin)

„In welches Genre fällt diese CD: Pop? Zu abwegig. Klassik? Zu folkloristisch. Jazz? Muss wohl, obschon nicht eine Blue Note ertönt. Jazzfreunde sind ja hart im Nehmen. Außerdem ist sie bei Jaro erschienen, jenem Bremer Label, zu dessen Namen vor 32 Jahren „Jazz“ und „Rock“ miteinander verschmolzen. Das chinesische Ensemble heißt DaWangGang, wörtlich übersetzt „Groß Vergessen Holzpfahl“, was seinem Klang recht nahe kommt: ländlich-psychodelische Avantgarde aus dem Reich der Mitte, gespielt auf Pferdekopfgeige, Maultrommel, Zither, Banjo, Saxofon, Zimbel, Gongs und einer mysteriösen „Buddhamaschine“. Dazu ertönt eine Art Shanty-Gesang. Insgesamt kaum zu vergleichen mit irgendetwas, das man je gehört hätte. Gewöhnungsbedürftig, reizvoll, suchterzeugend. Und noch mal die Genrefrage? Am besten wäre eigentlich „Film“. Zu sehen allerdings nur mit den Ohren der Hörer.“ (Die Zeit)

„[…] Yuzhe begreift sich eher als Mittler zwischen Tradition und Gegenwart, er arbeitet sowohl mit alten und neuen, westlichen wie östlichen Akustikinstrumenten, aber auch mit Samplern und anderen elektronischen Hilfsmitteln. Er verbindet Archaik und Avantgarde, Rockrhythmen und buddhistische Gesänge, östliche Folklore und westliches Singer/Songwritertum. Er schlägt eine kühne Brücke zwischen Indien, der Mongolei, China und Europa. Multi-ethnische Klangkunst also, die erhört und erobert werden will.“ (sound & image)

„Beim ersten Hören ist dieses Album ein Anschlag auf die „westlichen Hörgewohnheiten“. Hat man diesen weitestgehend unbeschadet überstanden, stellt sich heraus, dass Musik und Ton sowie Sprachinszenierung einfach genial sind. […] „ (Jazzdimensions)

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