Once Upon a Time

Once Upon a Time

16,00 

Neu auf dieser CD ist der Einfluss von asiatischer Musik und Rap, während sich die Spuren norwegischer Musikideen im Laufe der Jahre, die MIKHAIL ALPERIN nun schon in Norwegen lebt, ganz allmählich und natürlich, eher unbewußt in seine kompositorische Arbeit eingemischt haben. Es überrascht daher nicht, dass die vielfältig talentierte norwegische Sängerin Eli Kristin Hovdsveen Hagen als Gast des Trios ins Studio eingeladen wurde. 

Beschreibung

Neu auf dieser CD Once Upon a Time ist der Einfluss von asiatischer Musik und Rap, während sich die Spuren norwegischer Musikideen im Laufe der Jahre, die MIKHAIL ALPERIN nun schon in Norwegen lebt, ganz allmählich und natürlich, eher unbewußt in seine kompositorische Arbeit eingemischt haben. Es überrascht daher nicht, dass die vielfältig talentierte norwegische Sängerin Eli Kristin Hovdsveen Hagen als Gast des Trios ins Studio eingeladen wurde.

Akardy Shilkloper – Horn, Flügelhorn, Vocals

Sergey Starostin – Vocals, Klarinette, Folk-Rohrflöte

Mikhail Alperin – Piano , Klaviola, Vocals

Gast:

Eli-Kristin Hagen – Vocals, Plastikschläuche (Track 5, 8, 9)

„Mit dem ausklingenden 20. Jahrhundert schien auch das MOSCOW ART TRIO auszuklingen; denn nach einem leicht melancholischen Abschied von Sergey Starostin und Arkady Shilkloper reiste MIKHAIL ALPERIN nach Spanien, um sich für ein gutes halbes Jahr zurückzuziehen und an anderen Projekten zu arbeiten. Damals meinte er, das Potential des Trios habe sich erschöpft und sei nicht in der Lage sich zu erneuern. Die spätere Entwicklung sollte ihn aber Lügen strafen.

In Spanien komponierte Mikhail neues Material. Da ahnte er aber noch nicht: was dabei herauskam, waren Kompositionen, die wie geschaffen waren für eine neuerliche Zusammenkunft des Trios – wozu es auch bald schon kam: Im April erprobten sie das neue Repertoire auf Konzertreisen in Russland und Mitteleuropa. Seitdem ist es durch fruchtbare Phasen der Änderung und Entwicklung gegangen.

Als das Trio dann in ihrem geliebten Rainbow-Studio in Oslo im November 2000 auftauchte, um unter der Leitung des verehrten Tontechnikers Jan Erik Kongshaug das neue Material aufzunehmen, hatte sich nicht nur das Repertoire zu einem schlüssigen Ganzen verdichtet, auch ihre Interpre- tationskraft war noch kompakter, klarer und präziser geworden als je zuvor. Die Musik zeichnet sich weniger durch freie Improvisation aus – vielleicht mit der Ausnahme von Arkady Shilklopers Solos, die heute lockerer und reifer klingen und mit größerer Autorität gespielt werden – als durch einen kompositorischen Ansatz, den man eher mit Klassik in Zusammenang brächte, in seiner expressiven Kraft aber weiterhin frisch und jazzig klingt.

Die Kompositionen und Arrangements – allesamt von Alperin – sind neu bis auf ein altes Piano-Thema, das er aufgefrischt und zu der neuen Komposition „My Dance“ verarbeitet hat. Eine Neuerung aus jüngster Zeit ist auch die Herangehensweise an die Texte. Während Sergey Starostin sonst auf alte Liedtexte zurückgegriffen hatte, sind es diesmal seine eigene Texte, die auf einem Folklore-Konzept beruhen. Vorher hatte Alperin immer gedacht, es sei unmöglich, auskomponierte Stücke für Volksmusiker zu schreiben, aber Starostin ist ja nicht nur ein ausserge- wöhnlich versierter Kenner und Interpret der Volksmusik seines Landes (und weit darüber hinaus), sonder eben auch ein klassisch ausgebildeter Musiker. Auf diesem Album macht er deutlich, dass diese Vielseitigkeit ihn genau zum richtigen Interpreten für solche Kompositionen macht.

Ausserdem wurde die talentierte norwegische Sängerin Eli Kristin Hovds- veen Hagen als Gast ins Studio eingeladen und tourte in der Phase der Erprobung des neuen Materials mit dem Trio. Ob man es glaubt oder nicht: es ist tatsächlich ihre Stimme auf dem „Opera Rap” – wenngleich mit einem technisch verzerrten Akzent – um dem Stück einen erkennbar „männlichen” Anstrich zu geben.

MIKHAIL ALPERINs grundlegendes musikalisches Konzept läßt die Kompo- sitionen und die Interpreten Geschichten erzählen; es ist, wie er es gern ausdrückt, „eine musikalische Erzählung über eine Geschichte“, was sich im Titel dieser CD wiederspiegelt: ONCE UPON A TIME oder auf deutsch: Es war einmal… Dieses Album ist ein weiteres gelungenes Beispiel des Trios auf ihrem Weg genau dieses Ziel zu verfolgen – mit frischer und zugleich erfrischender Energie in dem 11. Jahr ihres Bestehens.“

(Isak Rogde)

 

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