RasgaRasga: Hafen Fleur

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Description

RasgaRasga: Hafen Fleur

VÖ: 23. März 2018

Die Musiknomaden und Worldbeat/Pop-Band RasgaRasga veröffentlichen ihr drittes Album »Hafen Fleur«.

Ein Hafen der Träumer, der Überraschungen. Ein Ort in dem Neues ankommt und Bekanntes aufbricht. Ein Ort der Offenheit und der Geborgenheit. Ein sicherer Hafen, ein Glitzern auf den Wellen und das, was sich darunter verbirgt.

Mit 12 Instrumenten und 4 Gesangsstimmen begeistern und überraschen RasgaRasga in ihrem neuen Album »Hafen Fleur« immer wieder mit einer Klangvielfalt, die fast orchestral wirkt. Ein Fundament aus Schlagzeug, Trommeln, Bass und ordentlich Brass, brachial in Form von Posaunen und Bellfront. Flächig oder rhythmisch prägende Harmonie-Instrumente wie Akkordeon und Gitarre, Banjo. Eine sich ligran umspielende Melodiesektion aus Violine und Trompete. Und schließlich an der Spitze der unglaublich vielgestaltige Hauptgesang von Franziska Schuster, unterstützt von 3 Männerstimmen.

Mit dieser einzigartigen Zusammensetzung entsteht in »Hafen Fleur« ein Klangerlebnis mit erstaunlichem Facettenreichtum. Es lässt einen tief in die Welt der sechs Musiker eindringen, und fängt ausgelassene und euphorische Momente ebenso ein, wie beklemmende Erlebnisse: Verlust, Trennung, die mal schreiende, mal leise zweifelnde Suche nach sich selbst.

Die Texte von Franziska Schuster werden dabei in ihrer Vielfalt durch die Musik gespiegelt. Auf Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch oder auf ihrer ganz eigenen Sprache – ihre Texte erzählen echte Geschichten, mal in Bildern und im nächsten Moment ganz ungeschmückt. Man begibt sich auf eine Reise: von Grand Libois in Frankreich, wo die Band einen Rückzugsort gefunden hat, wandert man nach Barcelona, wo Franziska eine Zeit lang in der Nou de la Rambla gelebt hat.

»›Le Grand Libois‹ ist ein Rückzugsort für uns, ein Ort der Offenheit und Geborgenheit. Auf dem wunderschönen Hof im Herzen Frankreichs haben wir den Entschluss gefasst, wieder zusammen in eine Stadt zu ziehen und ein neues Album zu schreiben. Musikalisch zeigen wir beim gleichnamigen Song unsere gesamte Bandbreite und fahren beinahe all unsere Instrumente auf – und das sind viele. Live macht der Song unglaublich viel Spaß und hat eine riesige Energie.«, so die Band.

Der Song »Nou de la Rambla«, die zweite Single des Albums, entstand aus dem Gefühl heraus, das Sängerin Franziska nach ihrem Aufenthalt dort in Erinnerung behielt: Ein buntes Mosaik aus warmen Nächten, treibenden Rhythmen, heißen Tagen, exzessiver Körperlichkeit und ozeanweiter Sehnsucht. Während der Text des Songs von tiefer Erotik in schweißgetränkten Laken erzählt, wechseln sich auf musikalischer Ebene die RasgaRasga-typischen, rasanten Instrumentals mit einem immernd träumerischen Gesang ab und schicken den Zuhörer auf eine fantasievolle Klangreise. Im nächsten Moment ist man dann mitten auf einer Blumenwiese und träumt dem Sommer und Freiheitsgefühl entgegen. Die Songs erzählen vom Miteinander, der schönen Natur, vom Gegen-den-Strom-laufen und können wie beim Stück »Sonrisa« den Hörer so dermaßen mit guter Laune anstecken, dass man nicht mehr aus dem Lächeln herauskommt. »Me gustan vuestras sonrisas, que me hacen sonreír« – Ein Lächeln, dass dich immer ansteckt, so dass du selbst lachen musst.

Wie das Leben aber so spielt, sind es nicht nur die unbeschwerten Momente im Leben, die gute Ge- schichten schreiben. Franziskas Texte scheinen auch eine Art Verarbeitung von verschiedenen Trennungen zu sein, so wie im Song »Laila«, dem traurigsten Song der Platte, der sofort eine Gänsehaut-Atmosphäre von beklemmender Schönheit erzeugt: »Ein verblassendes Leuchten im Wechsel der Zeiten, ein Abschied für immer. ›Laila‹ gedenkt einer Freundin, die ihren eigenen Weg bis zum Ende gegangen ist. Musikalisch dicht und ganz nah ziehen Erinnerungen vorbei und werden Bilder wach.«

Der Song »Flusstreiben« verarbeitet einen Prozess, den sicherlich jeder in irgendeiner Form schon mitgemacht hat. Sich nach einem großen Rückschlag aufrappeln, mit geballter Willenskraft Richtung Zukunft blicken, die Vergangenheit ruhen lassen. »Immer weiter, weiter nach vorn«, wie es im Song heisst – Bis der Crash kommt und das Kartenhaus über einem zusammenfällt. »Flashback, Liebeskummer, Gefühle, die du mit aller Macht verdrängt hast, holen dich ein. Dein gerade noch energiegeladenes ›Heya!‹ wird plötzlich schal und verhöhnt dich.«, so RasgaRasga. Gekonnt wird diese Dramaturgie auch durch das Musikalische verkörpert: »Flusstreiben« beginnt mit einem starken Drive nach vorne. Posaunen und Rhythmusgruppe treiben einen gnadenlos an. Bis der Song plötzlich runterfährt und, von einer wunderschönen Kopfstimmen-Passage eingeleitet, in einem Breakdown-Sprechgesang gipfelt und das starke Fundament fragil macht.

Bei »Ich und Ich« und »Lighthouse« begleitet man Franziska auf die schwierige Reise ihrer innersten Gefühle und der ewigen Suche nach sich selbst. Die erste Singleauskopplung und gleichzeitig der Schlusssong des Albums, »Lighthouse«, ist eine Flutwelle, die einen erst leise und brüchig umspielt, dann immer mehr Kraft gewinnt und nach und nach einen mächtigen Sog entwickelt. Nur die beiden Refrains gewähren kurzen Halt. Geben die Worte der anderen Kraft oder verlierst du dich in ihnen? Diese Frage lässt gerade der lange Schlusspart offen, der sich fast wie ein Deep-Techno- Song zu einer vielschichtigen Stimmgewalt aufbaut und beinahe die Hälfte des Songs einnimmt.

Hier entfaltet »Lighthouse« seine ganze Kraft und umfängt den Zuhörer mit einer Klang ut, die Streicheln, Umarmung und Erdrücken in einem ist. Ein Song, der mitnimmt, bewegt und einen nur zögerlich wieder frei- gibt. Sängerin Franziska über den Song: »Leuchtturm: Orientierung, Sicherheit, Fels in der Brandung – Man verspürt den Drang sich selber nahe zu sein, den inne- ren Kern seiner Individualität zu entdecken. Gleichzeitig eine Flut an Erwartungen und Aufforderungen, ›sei anders, sei besonders, sei besser!‹ Du wirst irgendwie mit- geschwemmt, bis du nicht mehr weißt: Was bin ich? Und was wollen die anderen, dass ich bin?«

RasgaRasga, das sind 6 Leute mit 16 Instrumenten. 6 Freunde, die sich seit ihrer Schulzeit kennen und zusammen Musik machen – und die im September 2016 in Köln wieder zusammen gefunden haben, um sich neu zu erfinden, nachdem sie die Jahre zuvor alle über ganz Europa verstreut und in verschiedenen Projekten aktiv waren. Die Band gibt es seit 2007, zwei Alben wurden veröffentlicht, über 250 Konzerte gespielt und in den Sommern auf Festivals wie Fusion, Horizonte (Koblenz) oder Plötzlich am Meer gelebt.

»Hafen Fleur« ist, als drittes Werk, mit viel Liebe von den sechs Multi-Instrumentalisten geschrieben worden. Ein Werk, das immer, wenn man glaubt es zu verstehen, wieder mit Neuem überrascht. Es steht für eine neue Zeit. Es steht für Mut, für Vielfalt. Für Geborgenheit. Und für Neugier.

 

Gregor Brändle – Bass, Gesang;

Benedikt Fischer – Gitarre, Banjo, Gesang;

Lukas Fischer – Trompete, Bellfront, Bassposaune;

Jonas Krause – Geige, Posaune, Gesang;

Felix Kuthe – Schlagzeug;

Franziska Schuster – Gesang, Akkordeon

 
Tracks:
 
1. Ich und Ich
2. Sonrisa
3. Kitty Catty Bro
4. Laila
5. En Voyage
6. Le grand Libois
7. Nou de la Rambla
8. Dandelions
9. Flusstreiben
10. El Momento
11. Cascada
12. Lighthouse

 

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