Probehören bei Musicline. Hier klicken ...Aufgenommen im Quasimodo, Berlin Januar 2007 - Eine Aufnahme des Deutschlandradio Kultur
Jasper van‘t Hof - keyboards
Bo Stief - bass
Annie Whitehead - trombone
Tony Lakatos - sax
Christian Kappe - trumpet
Moritz Müller - drums
Niemand erwartete einen radikalen Bruch mit seiner musikalischen
Vergangenheit, aber doch eine stilistische Neuorientierung
durfte man vom niederländischen Keyboarder und Pianisten
Jasper van‘t Hof und seinem Bandprojekt HOTLIPS erwarten.
Jasper van´t Hof · Annie Whitehead · Tony Lakatos · Christian Kappe · Moritz Müller
Live-Aufnahme des Deutschlandradio Kultur im Quasimodo, Berlin, Januar 2007.
Jasper van´t Hof lässt in seine Arragements den ganzen Erfahrungsschatz seiner musikalischen Karriere einfließen, kombiniert aber das Jazzidiom mt Minimal-Repetitionen, harmonischen Schleifen, die an Erik Satie denken lassen, sogar an Barock erinnernde Sätze hat er für seine Bläser formuliert. Daneben spielt er souverän auf der Klaviatur Fusion, setzt mal auf den satten rhythmischen Druck von Funkrock, lässt die metrische Vielseitigkeit seiner Ethno-Jazz-Erfahrungen einfließen, bietet aber seinen Musikern auch großen Freiraum für fulminante improvisatorische Exkursionen.
Nach zwanzig Jahren mit PILI PILI versprach das Sextett eine stärkere
Hinwendung zu Jazz- und Fusionformaten. Dabei knüpft die Band aber
keineswegs an historische Jazzstile an, favorisiert vielmehr einen sehr
aktuell klingenden Fusionsound. Die Verbindung von Jazz mit Rock
hat zwar auch eine über dreißigjährige Geschichte, aber ihre Möglichkeiten
scheinen längst nicht ausgelotet. Jasper van‘t Hof läßt in seine
Arrangements den ganzen Erfahrungsschatz seiner musikalischen Karriere
einfließen, kombiniert aber das Jazzidiom mit Minimal-Repetitionen,
harmonischen Schleifen, die an Erik Satie denken lassen, sogar
an Barock erinnernde Sätze hat er für seine Bläser formuliert. Daneben
spielt er souverän auf der Klaviatur von Fusion, setzt mal auf den satten
rhythmischen Druck von Funkrock, läßt die metrische Vielseitigkeit
seiner Ethno-Jazz-Erfahrungen einfließen, bietet aber seinen Musikern
auch großen Freiraum für fulminante improvisatorische Exkursionen.
|