Probehören bei Musicline. Hier klicken ...Vorweg: hier geht es nicht um den -zigsten Aufguss guiness-seliger Irland-Folklore.
LACK OF LIMITS haben zwar ihre Lektion in Sachen Irish Folk gelernt und sie benutzen auch das einschlägige Instrumentarium (Geige, Bodhran) - aber sie sind weit davon entfernt, sich in ein stilistisches Korsett zwängen zu lassen. In dieser Band ist die Geigerin multi-instrumental; der Gitarrist beherrscht das Didgeridoo; der Schlagzeuger kommt vom Jazz, will aber rocken und der Basser lernte bei den Indianern das Singen. Dieses ungleiche A-Team des Folk-Rock katapultiert traditionelles Liedgut mit frischen Tönen ins 21.Jahrhundert. Irish Folk sagt "Hi!" und Rock fragt "Wie geht's?". Beide einigen sich auf einen Groove, der auch den pantoffeligsten Stubenhocker hinter'm Ofen vorlockt.
Nach der dritten Studio-CD und einer Live-Scheibe legen LACK OF LIMITS ein Album vor, welches von musikalischer Kontinuität zeugt, jedoch viele neue Impulse setzt. Mal rockig oder poppig wie bei ihrer Hommage an die Achtziger in dem Song "Safety Dance", dann wieder eher traditionell in der Ballade "Dear Green Place". Mal experimentell mit Didgeridoo, dann wieder hymnisch mit Ohrwurm-Charakter. So gegensätzlich die Stile auch zu sein scheinen, beim Hören ist es homogen und fügt sich allmählich wie ein Puzzle zusammen. Auch fällt auf, das gegenüber den Vorgänger-Alben der Satzgesang, mittlerweile ein Markenzeichen von LACK OF LIMITS, von drei auf vier Stimmen gewachsen ist und sich wie ein roter Faden durch das musikalisch farbenfrohe Album zieht.
Ein musikalisches Face-Lifting Ihrer Live-Qualitäten haben LACK OF LIMITS während ihres mittlerweile achtjährigen Bestehens auf über 300 Konzerten quer durch die Republik unter Beweis gestellt. Noch immer erweitern die Fünf aus Oldenburg ihren Fankreis mit jedem Auftritt. Längst sind sie über das Geheimtipp-Stadium hinaus und haben sich als Highlight der norddeutschen Folk-Rock-Szene etabliert.
"Besser als die Levellers" (Radio Umland).
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