Probehören bei Musicline. Hier klicken ..."Längst ein offener Geheimtipp!" (Radio 1, Berlin-Brandenburg)
Sebastian Fischer gilt mit seiner Band als die grosse Überraschung der Berliner Chansonszene (die Süddeutsche Zeitung schrieb in ihrer Ankündigung gar vom "Yves Montand des 21. Jahrhunderts"). Mit einem geschickten Mix aus Geschichten und Liedern und mittels verschiedener Musikstile hat er in kürzester Zeit ein treues Stammpublikum um sich geschart. Er dürfte wohl als nächster die Kunde vom lustigen und manchmal höchst skurrilen Berliner Treiben auf die Bühnen der Lande hinaustragen.
Ob es darum geht, Pernod als Liebesbeweis für Paulette zu trinken oder darum, die russischen Freunde mit einer Spaghettisauce zu beeindrucken, ob es um einen Transatlantikflug geht, auf dem der Flieger zum Tollhaus wird oder um Frösche, die im Bauch Liebeslieder singen: Sebastian Fischer, dieser wohlerzogene Schweizer, der angeblich so gar nichts will, gerät immer wieder in die absurdesten Situationen.
Der Mann ist witzig, der Mann ist sexy, hat eine beeindruckende Stimme und zusammen mit seiner vierköpfigen Band gehört der Chansonsänger und Schauspieler Sebastian Fischer zu den Newcomern Berlins!
Bis vor kurzem galt die fünfköpfige Truppe mit Sabine Zlotos an den Drums, Peer Neumann am Piano, Hannes Hüfken am E-Bass und Sven Hinse am Kontrabass noch als echter Geheimtipp. Nun kann man sich das musikalische Erlebnis gemäß der winterlichen Zeit als „kaltes frühstück“ in die eigenen vier Wände holen.
Gekonnt wechselt der gebürtige Schweizer Sebastian Fischer zwischen Französisch und Deutsch ab – für den Bilinguisten ein Kinderspiel - salopp jongliert er mit den verschiedenen Sprachen und bettet seine Texte in den jeweiligen musikalischen Rahmen ein. So wechseln sich Eigenkompositionen mit einigen Neuinterpretationen der französischen Chansonsängerin Barbara ab und sogar vor groovigen Popnummern macht er zu Recht nicht halt.
Sebastian Fischer lässt sich als Weltenbummler durchs Leben treiben. Gerade noch als „Jedermann“ am Grazer Theater verpflichtet tourt er im nächsten Moment umtriebig mit seiner Band im europäischen Raum.
Durch seine Studienzeit in Moskau beeinflusst, pendeln die einzelnen Nummern der CD auf der Achse „Paris – Moskau“, deren Mitte Berlin bildet. Hier lebt er seit einigen Jahren, unentschlossen ob er eher zur schönen Russin „Mascha“ gehört, der er in einer Moskauer Platte verzweifelt seine Liebe zu gestehen versucht oder zu „Paulette“, mit der er in einer Ska-Polka eine pernodgeschwängerte Reise entlang der Atlantikküste unternimmt.
Dem „kalten frühstück“ entsprechend besticht diese CD durch ein schlichtes weißes Cover, das Booklet erwärmt hingegen durch eine kleine amüsante Fotostory mit den dazugehörigen Liedtexten. Da blättert man beim Zuhören gerne immer wieder rein. Rundum ein gekonntes Debut!
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