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Katalog 2009

Donald Duck meets Peter Krause
(Berlin/ Deutschland)

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Allgemein



Donald Duck ist immer noch weltweit die beliebteste Cartoon bzw Comicfigur!

Er ist Jahrgang 1934 und noch lange keine lahme Ente. Der Vortrag /Multivision dauert ca 2 Mal 40 Minuten und besteht aus etwa 20 % Wort und 80 % Filmausschnitten. darunter auch "Der Fuehrers Face", ein Oscar-preisgekrönter DD Cartoon von 1943 in dem D.D. in einer deutschen Munitionsfabrik arbeitet. Der als Propaganda gegen das Dritte Reich gedachte Kurzfilm gewann 1943 sogar einen der begehrten Oscars.

Donalds Erfolg über all die Jahre hinweg erklärt sich dessen deutsche Stimme überraschenderweise mit der Menschlichkeit der Ente.

 „Jeder kann sich irgendwann einmal mit Donald identifizieren“. Die Ausschnitte sind in verschiedenen Sprachen. Donalds deutsche Synchronstimme Peter Krause wirft einen Blick zurück auf die Karriere der Trick-Ente – und klärte unter anderem die Frage, warum Donald keine Hosen trägt.

DIE SHOW MiT DONALD DUCK

Ablaufplan: Vortrag Donald Duck “Er kam, sah und quakte“

Vorstellung – kleine ironische Einleitung zu “Er kam, sah und quakte“

FILM 1 – „Wie entstand Donald Duck“ Geburt von Donald Duck 9.6.1934 – Einführung + Erläuterung zu erstem Filmauftritt.

FILM 2 – „The wise little hen“ Charakteristik von DD und kleine zusammenfassende Chronik – was, wann und wie in 75 Jahren Existenz.

FILM 3 – Micky’s Talentschuppen“ Über den Choleriker und über sein Revival ab 1988 – kleine Einführung in die vielen Synchronsprachen der Ente

FILM 4 – Collage mit DD in 5 verschiedenen Sprachen – ital/span/dt/eng/jap Über Carl Barks (berühmter DD Comiczeichner) und „Who’s who in Entenhausen“ sowie „kurze cholerische Ausbrüche in DD Sprache“

FILM 5 – „A day in the life of DD“ Über den Erfinder der DD-Stimme: Clarence “Ducky” Nash und über Musik/- Opern im Allgemeinen und Nash’s Gesangstalent

FILM 6 – Ausschnitt aus „Reluctant Dragon“ Hinter den Kulissen einer DD-Cartoonproduktion Über das Entstehen der DD-Stimme – Erklärungen und Demonstration mit Sprachbeispielen

FILM 7 – „Selbstkontrolle“ DD und seine Probleme, sein Charakter + sein Aufstieg zu einem Star + zu einem Kriegshelden!!!!

FILM 8 – „Commando Duck“ Donald im 2. Weltkrieg – Kampf gegen die Japaner und gegen Hitler Wie Disney seine ganze Firma auf Propaganda umstellte + über die Entstehung des Oscar-preisgekröten Cartoons „Der Fuehrers Face“

FILM 9 – „Der Fuehrers Face“

PAUSE – ENDE TEIL 1

Über DD – die 30er Jahre und DD als Bestandteil der Ur-Musikvideos

FILM 10 – “The Band Concert” Über Walt Disney + Geld + beinahe Konkurs + Produktion eines DD Zeichentrickfilms früher + über exakte Synchronisationskunst

FILM 11 – „Donald in Mathematikland“ DD als Pädagoge + Produktionsprozesse + Niedergang von DD und Konsorten in den 50ern bis 60ern. Renaissance 1988 durch „Roger Rabbit“. Erzähle, wie ich zu Disney kam bzw zur deutschen Stimme von Donald wurde.

FILM 12 – „Roger Rabbit – Donald und Daffy Duck am Piano“ Über die Cartoon-Wiedergeburt durch Roger Rabbit + neue Cartoons für TV weltweit mit DD – Quack Pack und andere Serien + billigere Produktionen

FILM 13 – „Ausschnitt Quack Pack“ Über DD’s Zukunft, seine Serien, seine Flops in den letzten Jahren Über „Die Drei Musketiere“ – Spielfilm mit Donald, Mickey und Goofy.

FILM 14 – „Die drei Musketiere“ Kurzes Abschweifen in die Vergangenheit - DD als Tänzer damals – als Samba-Lehrling in Südamerika – Saludos Amigos

FILM 15 – „Drei Caballeros“ DD als Tänzer später + einzigartiger Kuss mit Daisy

FILM 16 – „Ein Tänzchen mit Daisy“

Verabschiedung + Ende

Interview mit der dpa:

Wie hast du herausgefunden, dass du eine Entenstimme hast?

Krause: «Als Kind hat man viel Zeit, Dummheiten zu machen. Irgendwann habe ich vor mich hingeplappert und gemerkt, ich kann das! Da war ich ungefährt zehn Jahre alt. Und dann quakte ich das von Woche zu Woche weiter und irgendwann hatte ich meine Donald-Stimme.»

Und wie übst du heute?

Krause: «Ich übe wenn möglich gar nicht so viel. Je mehr man übt, desto schneller wird man heißer. Donald zu sprechen, ist sehr anstrengend für die Stimmbänder.»

Was magst du an Donald?

Krause: «Eigentlich alles. Er ist einerseits ein Verlierer, aber er gewinnt auch. Er ist ein verkappter Feigling und kann trotzdem extrem mutig sein. Er hat alle guten und schlechten Eigenschaften in sich vereint. Und vor allem zeigt er sehr starke Gefühle. Mickey Mouse zum Beispiel ist nie so emotional. Donald ist eine Mischung aus nettem Menschen und Choleriker.»

Was würde Donald nie tun?

Krause: «Er würde nie Scheiße sagen.»

Fällt dir der Wechsel von deiner normalen Stimme zur Donald-Stimme manchmal schwer?

Krause: «Nein, ganz und gar nicht.»

Hast du eine Lieblings-Szene von Donald Duck?

Krause: «Ja, das ist der Schluss einer Szene, als Donald Duck sagt: «Ich bin doch auch nur ein Mensch.» Das ist schon sehr lustig, da er ja eigentlich eine Ente ist.»

Was sollte Donald Duck einmal erleben?

Krause: «Donald und Daffy Duck sollten sich einmal treffen. Da wäre ich gerne dabei, wenn die beiden zusammen kommen. Nur, um diesen Wahnsinn zu sehen. Aber das wird wohl leider nie passieren, da die Figuren von zwei unterschiedlichen Firmen (Disney und Warner Bros., Anm. d. Red.) kommen.»

Kann ich die Donald-Duck-Stimme auch lernen?

Krause: «Klar, man muss seine Zuge an den Gaumen drücken und ganz viel Spucke im Mund haben. Dann die Luft durch die linke oder die rechte Backe pressen. Das ist dann das typische Enten-Quaken-Geräusch. Das kann man aber nur als Kind lernen. Ich kenne keinen Erwachsenen außer mir, der das kann.»



 
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