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Jasper van’t Hof

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Jasper van’t Hof 2017-05-04T11:51:48+00:00

Geboren wird Jasper van’t Hof am 30. Juni 1947 in Enschede/ Niederlande. Als Kind eines Jazztrompeters und einer Sängerin bekommt er die Liebe zur Musik praktisch in die Wiege gelegt. Sein eigenständiges Interesse am großen, schwarzen Tastenmöbel entwickelt sich im Alter von fünf Jahren. Auf der Grundlage des folgenden Klavierunterrichts beginnt er als Teenager zu komponieren, erprobt sich in mehreren Schulbands und findet den lokalen Jazzclub ein hervorragendes Experimentierfeld.

Pili Pili – Ballads Of Timbuktu (Westafrikanische Geschichte mit traditionellen Rhythmen, Samples und Loops.)

1969 gründet er mit dem Gitarristen Toto Blanke und dem Drummer Piere Courbois die Formation „Association P.C.“, in der er als virtuosen Klanggestalter auffällt. „80 Prozent von Association P.C. war Elektronik“, erzaehlt Jasper. Die Band schafft den internationalen Durchbruch und wenig später findet man ihn in der ersten Reihe derjenigen Jazzer wieder, die durch elektronische Instrumente neue Klangästhetiken prägen. Sein österreichischer Kollege Joe Zawinul dringt zeitgleich mit dem Raumschiff „Weather Report“ in ähnlich unerforschte Klangräume vor.

1972 wird er in einem Jazzpoll zum führenden europäischen Synthesizer-Spieler gewählt. Pork Pie, seine damals aktuelle Band mit dem Saxofonisten Charlie Mariano und dem Gitarristen Philipp Catherine erprobt die Grenzen des Jazz-Rock, in dem sie die technisch-künstlerische Virtuosität des Jazz mit der Extrovertiertheit der Rockmusik verbindet. „Das höchste, was ein Musiker erreichen kann, ist für mich auch heute noch die freie Improvisation aus der profunden Kenntnis seines Instruments heraus.“

1984 präsentiert er erstmals das bis heute erfolgreiche Projekt Pili Pili. Eine über 15-minütige Trance-Produktion mit African Drums macht ihn über Nacht auch in der Clubszene berühmt. Für die Aufnahmen zu „Hoomba Hoomba“ (1985) stößt Angelique Kidjo zur Gruppe und spielt insgesamt fünf Alben mit ihnen ein, die als Ausgangspunkt ihres internationalen Erfolgs gelten.

Seine Karriere setzt sich bis heute aus beständigen Formationen (Eyeball, Association P.C.), stetig wiederkehrenden Projekten und losen Kollaborationen zusammen. Im Laufe seiner erfolgreichen Laufbahn arbeitet er mit bedeutenden Kolleginnen und Kollegen zusammen. Im Duo mit Archie Shepp (sax) veröffentlicht er Ende der 70er die wegweisende Aufnahme „Mamma Rose“, Zbiegnew Seifert (Man of Light), Jean Luc Ponty (geige), Alphons Mouzon (dr), Bob Malach (sax), Miroslav Vitous (bs), Didier Lockwood (geige), Ernie Watts (sax), Joey Baron (dr) , Marilyn Mazur (dr, perc), Wayne Krantz (git) Benny Golson (sax) , Dave Friedman (vibr), sind nur einige seiner weiteren Partner.

Zum 50-jährigen Geburtstag veröffentlicht er 1997 „Tomorrowland“ mit Bob Malach und J.F. Jenny-Clarke (b). „Die CD ist für mich deshalb so wichtig, weil ich nun ordnen kann, was früher wild umherflog. Sie ruht in sich, schwelgt ein bisschen und vereint meinen ganzen Erfahrungsschatz. In der Jugend habe ich zehn Töne gebraucht, zehn Jahre später waren es dann sieben Töne, wieder 15 Jahre später vier Töne für ein und den selben Ausdruck. Nun, mit 50, reicht mir ein Ton, um alles zu sagen.

Doch auch nach seinem gefundenen Ton veröffentlicht er fleißig weiter und bedient sich dabei der kompletten zur Verfügung stehenden Tonskala. Seine enorme Kreativität bannt er in regelmäßgien Abständen auf hörenswerte Tonkonserven. Dazu gehört das 2002er-Album „Ballads Of Timbuktu“ ebenso, wie das fünf Jahre später erscheinende „Live At Quasimodo“. 2008 erscheint mit „Pseudopodia“ eine kontrovers diskutierte Scheibe. Von den einen als intim, packend und voller Seele erlebt, wird das Piano/Saxofon-Duett von den anderen als Beweis gesehen, dass es im Jazz keine „Untergrenze“ gibt.

Jasper van’t Hofs Stil

Bei dem Versuch, die musikalischen Wege des niederländischen Pianisten und Keyboarders Jasper van’t Hof zu beschreiben, drängt sich unwillkürlich der Vergleich mit dem märchenhaften Pelzwechsler auf. Wie dieser besitzt van’t Hof die Gabe, in unterschiedliche Häute zu schlüpfen, sich darin wohl zu fühlen und sie vollständig auszufüllen. Bands wie ASSOCIATION PC, die kurzlebige Formation Eyeball oder die Maßstäbe setzende Gruppe Pork Pie stehen für den Fusion-Jazzer Jasper van’t Hof. Es waren jeweils Bands, die am Beginn neuer Entwicklungen im Jazz- und Rockbereich standen.

Daneben aber hat er immer auch – beinahe puristisch – Jazz gespielt, hat Solokonzerte am Konzertflügel gegeben, bei denen eine Empfindsamkeit dominierte, die kaum glaublich schien, wenn man ihn als „Feuerkopf“ bei anderer Gelegenheit an den Keyboards erlebt hatte. Und nach wie vor gibt er bewegende Duo-Konzerte mit Partnern wie Bob Malach, die ihm ans Herz gewachsen sind, deren musikalische Ausdrucksskala und Intensität ihn immer aufs Neue überzeugt.

Für die dritte „Haut“ steht das höchst erfolgreiche Ethno-Fusion-Projekt PILI PILI, mit dem van’t Hof einige Zeit vor den eigentlichen Start des Ethnotrends erste Clubhits lieferte. Zwanzig Jahre lang ist er mit Pili Pili, das quasi die afrikanische Seele des Mannes aus Endschede abbildet, unterwegs gewesen, hat hier vieles ausprobiert, indem er westafrikanische Highlife-Spontaneität und die Wunderwelt afrikanischer Trommelkünste mit eingängigen Fusion-Fanalen verknüpfte, hat mit dem bewegenden südafrikanischen Chorgesang experimentiert. Das Geheimnis von Pili Pili war die Kombination von afrikanischen Musikern, von denen einige inzwischen Stars im Weltmusikbereich geworden sind, mit europäischen Jazzmusikern.

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Jasper van’t Hof – Orgelkonzerte

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Jasper van't Hof

Frage: In Deiner Biographie ist zu lesen, dass ASSOCIATION P.C. Deine erste Band war, aber gab es da nicht eine Art Vorgänger namens BARBAROSSA?

JASPER: Es kann sein, dass der Name vielleicht für ein paar Konzerte mit Toto Blanke, Sigi Busch und mir verwendet wurde. Ich weiß, dass der Name in Holland nicht sonderlich ankam, niemand konnte sich etwas darunter vorstellen. Ich weiß aber auch, dass der Name in der Luft lag, möglich, dass wir darunter aufgetreten sind. Aber dann kam Pierre Courbois dazu, und dann wurde daraus ASSOCIATION P.C.

Was hast Du damals gespielt? Ein akustisches Klavier oder schon ein E-Piano?

JASPER: Ich hatte ein Hohner-Pianett, ein ganz wunderbares Instrument. Ich hätte so gerne heute noch eines, daneben habe ich aber immer noch akustisches Klavier gespielt. Aber damals gab es in den Clubs der Jazzszene nur sehr, sehr schlechte Klaviere. Deshalb war es eine Wohltat für die Band und die Konzertorganisatoren, dass es jetzt endlich eine Band gab, die ihr eigenes Klavier mitbrachte. Das war ein Brett mit vier Oktaven, 20 cm tief und ein paar Zentimeter dick- das war mein Klavier! Dann kam Ende ’68  Bitches Brew von Miles Davis, „Lifetime“ mit Tony Williams, John McLaughlin und Larry Young an der Orgel.  Statt einer Orgel hab‘ ich dann für den Sound ein Yamaha YC 20 in Kombination mit einem Fender piano 73 gekauft. Und es stellte sich dann allmählich heraus, dass der Trommler von Miles Davis ein Konzept verfolgte, an dem wir mit ASSOCIATION schon seit einem Jahr gearbeitet hatten. Und dann kamen die Berliner Jazztage 1971, die damals noch internationales Gewicht hatten, und an einem Abend waren nacheinander Tony Williams „Lifetime“ und ASSOCIATION P.C. auf der Bühne. Die Presse hat gemeint: Lifetime kann man vergessen, ASSOCIATION mit Toto Blanke – that’s it! Die Band ist dann noch bis 1975 ziemlich erfolgreich getourt. Wir sind bis Indonesien gekommen.

Stimmt es überhaupt, dass parallel dazu schon PORK PIE entstanden ist?

JASPER: Na ja, so halb und halb. Ungefähr 1973 hab ich Kontakt mit Philip Catherine bekommen, und dadurch mit Jean-Luc Ponty und wiederum dadurch mit Aldo Romano. Ich habe dann eine Reihe von Konzerten mit Jean-Luc gespielt. Parallel dazu haben ASSOCIATION und ich entschieden, dass es eine Erneuerung geben soll, dass ich raus wollte aus der Band. Das war eine sehr, sehr schwierige Entscheidung für mich, aus einer Band, die ich mit gegründet und über Jahre hinweg mit aufgebaut hatte, wegzugehen. Aber mit Jean-Luc lief doch sehr viel und was beinahe noch wichtiger war mit dem Bassisten Peter Trunk, der dann viel zu jung gestorben ist. Wir haben zusammen in München eine Band gegründet, eine phantastische Band: Manfred Schoof war dabei, Joe Nay und Sigi Schwab, bei einer Tour hat Udo Lindenberg getrommelt. Das hat zwei Jahre gedauert, wir haben als Peter Trunk Quintett oder Sextett viel gespielt, zwangsläufig bin ich viel in München gewesen. Und in dieser Zeit habe ich Kontakt mit Charlie Mariano bekommen, weil der auch gerade in München wohnte. Mit Philip Catherine habe ich Kontakt behalten, der wohnte in Brüssel…

…wozu man sagen muss, dass Philip Catherine damals noch keinen Namen in der europäischen Jazzszene hatte.

JASPER: Ja, das stimmt. Philip war noch ziemlich unbekannt. Er war damals noch bei dem Organisten Lou Bennett oder hatte dessen Band gerade verlassen, ich weiß es nicht mehr genau. Der Kontakt mit ihm wurde intensiver, dann hab ich ihn mit Charlie Mariano bekannt gemacht, es gab auch noch eine Periode mit Stu Martin. Jedenfalls spielten wir zu dieser Zeit in Paris: Philip, Aldo, Henri Texier, Charlie Mariano – und zwar ein halbes Jahr lang und das war eine unglaubliche Zeit, da sind Stücke entstanden und Soli gespielt worden – einfach unglaublich: Charlie kam gerade aus Indien und brachte Einflüsse daher mit, ich mit meinen „Elektronika“. Schließlich kam noch Jean François Jenny-Clarke dazu, weil wir einen Kontrabaß haben wollten. Das war eine Wahnsinnsband.

War die auch im Fusion-Bereich angesiedelt?

JASPER: Ich will es anders sagen: Es war die erste Band in Europa, die in dieser europäischen Free-Jazz-Zeit wieder auf die Bühne gegangen ist, um eine Melodie zu spielen, und zwar eine europäische Melodie, nicht den typisch amerikanischen Bebop Jazz, typisch amerikanische Linien. Ich muß dazu sagen, dass Charlie Mariano damals auch eine Art europäische Metamorphose erlebt hat, die er, wäre er in den USA geblieben, vielleicht nie erlebt hätte. In den Siebzigern gab es noch eine andere Geschichte: Ich kam in Kontakt mit MPS, kam dadurch in Kontakt mit Alphonse Mouzon und durch diesen wiederum mit Bob Malach. Und besonders mit Bob war es eine entscheidende Begegnung: Ich denke der Erfinder dieses Instrumentes, also der Adolphe Sax, der muss gedacht haben: So wie Bob Malach es spielt, soll das Instrument klingen.

Das war der wunderbare Beginn einer Duo-Partnerschaft, die bis heute andauert. Habt ihr euch immer noch etwas zu sagen?

JASPER: Natürlich. Wir sind natürlich fast so etwas wie zwei Wachsfiguren aus dem Madame-Tussaud-Kabinett, aber das ist uns Wurst, uns geht es um die Musik. Wir haben zum Beispiel durch dieses Denken keine Schallplattenfirma um uns herum, wir haben keine einzige Verpflichtung, und deshalb auch keinen Druck auf den Schultern, soundsoviele CDs verkaufen zu müssen. Wer sich unsere Duo-Musik anhören will: gerne! Wer’s nicht hören will: auch gut. Das ist natürlich völliger Blödsinn, ein so wundervolles Konzept derartig darzustellen.

Ist es auch Konzept, zu sagen: Wir sind erst einmal ein Live-Duo?

JASPER: Ja. Überdies ist eines unserer Prinzipien ( falls möglich): Keine Mikrophone! Das ist Akustik, das ist Kammermusik. Außerdem müssen wir uns nicht einer Erwartung beugen: Wir spielen, was wir spielen wollen. Ich will in diesem Zusammenhang noch eine Geschichte loswerden, die vielleicht auch unterstreicht, warum Bob Malach und ich so auf Unabhängigkeit beharren: Ich kriege einen Anruf, eine Platte aufzunehmen, und ich lade ein den polnischen Geiger Zbigniew Seifert, John Lee (Bass) und Gerry Brown (Schlagzeug); die Platte heißt „Eyeball“ wegen eines Stückes. Davon werden 500 Stück verkauft, das war’s. Zwei Jahre später komme ich in Kontakt mit Didier Lockwood (Geige), Bob Malach, Aldo Romano und Bo Stief. Wir machen eine Platte, und aus Liebe zu Zbigniew Seifert, der ja inzwischen gestorben war, nenne ich diese Band EYEBALL. Dann merkt auf einmal der Mann, der die erste Platte nicht verkaufen konnte und weggedrückt hat, dass es eine Band namens EYEBALL mit anderen Musikern gibt und presst die alte LP neu unter dem Bandnamen „Eyeball“: und plötzlich gab es zwei LPs und angeblich zwei Bands, eine mit einem verstorbenen Geiger, eine mit einem lebenden Geiger – das war sehr, sehr peinlich und für mich die erst negative Auseinandersetzung mit Schallplattenfirmen, etwas, was bis heute angehalten hat. Aber zurück zur musikalischen Biographie: Der Rest lässt sich sehr kurz erzählen: Mit EYEBALL sind wir schon in den achtziger Jahren, dann kam schon PILI PILI, es gab weiterhin Duette mit Bob Malach, ich habe auch im Duo mit David Friedman gespielt, im Trio mit Kenny Wheeler. Na, das ist es so im Groben. Ich habe dann noch Aufnahmen an einer italienischen Kirchenorgel gemacht. Und jetzt habe ich natürlich nach langer Zeit eine Solo-CD am Konzertflügel in einem hervorragenden akustischen Raum eingespielt.

Du hast in relativ großen Abständen Soloplatten aufgenommen. Was reizt dich am Solospiel?

JASPER: Vor allen Dingen die Dynamik. Es ist ganz direkt, ich kann ganz leise spielen, im nächsten Moment sehr laut und dabei ganz direkt, fast so wie in der Natur: auch wie Kirchenorgel Pfeifen. Wegen der Dynamik schreibst Du andere Melodien, wegen der Dynamik improvisierst Du anders, Du beutest das Drama in deinem Solo aus. Weil ich ein Pianist bin, weil ich mich mit dem Instrument beschäftige, seine Physik erprobe, fühle ich mich dem Instrument verbunden, kenne ich mich damit aus und kann mich auch darauf ausdrücken. Ich kann keine Posaune spielen, aber du kannst das auch mit der Posaune machen, nur hast du dann keine Harmonien wie ich sie gern habe.

Gibt es bestimmte Zeiten für Soloaufnahmen, einen Moment im Leben, an dem das die richtige Ausdrucksform ist?

JASPER: Ja, nach 20 oder 30 Konzerten mit Pili Pili im Jahr habe ich das Bedürfnis nach dem Nichts, nach Stille, nach Reinheit, denn Pili Pili ist „full power“! Der Witz bei Pili Pili ist die Spontaneität, die Freude, der Groove, das Extrovertierte. Ein Solo-Klavier-Abend ist als ob du bei einem Glas Rotwein ein gutes Gespräch führst: (spricht verträumt-pathetisch) Ach, die Saite stimmt nicht…

…entschuldige, Jasper, aber ich habe dich schon ein paar Mal solo gehört: So lieblich verträumt ist es eben nicht!

JASPER: (lacht verschmitzt) Nein?! Aber so fängt man! Es gibt dann natürlich auch sehr energetische Momente. Je besser das Instrument ist, umso introvertierter spielst du aber, denn das Instrument benötigt nicht die Kraft, du kannst mit ein paar leisen Tönen viel mehr sagen.

Interview von Christian Emigholz.

Pseudopodia (2008) at In & Out: with Bob Malach

Live At Quasimodo (2007) at JARO: with Hotlips

Neverneverland (2005) at JARO: with Hotlips

Post Scriptum (2004)

Axioma (Piano Solo) (2003) at JARO: Jasper van’t Hof solo piano

Pili Pili – Ballads Of Timbuktu: Album-Cover

Pili Pili To Be or Not to Be (Jaro) (2011)

Jasper van’t Hof Quartet Oeuvre (Qrious) (2012)

Why because Solo Piano (2012) Futura et Marge France

Ballads Of Timbuktu (2002) at JARO: with Pili Pili

Brutto Tempo (2001) at Intuition: Jasper van’t Hof with Charlie Mariano & Steve Swallow

Un Incontro Illusorio (2001)

Un Mondo Illusorio (2000) at Challenge: Jasper van’t Hof church organ

Solo Piano (2001)

Incwadi Yothando (2000) at JARO: with Pili Pili

Birds Of A Feather (1999)

Canossa (1998)

Nomansland (1997)

Tomorrowland (1996) at Challenge: Jasper van’t Hof with J.F. Jennie-Clarke, Bob Malach

Freezing Screens (1996) at Enja: Jasper van’t Hof with Greetje Bijlma & Pierre Favre

Solo At The Concertgebouw (1996)

Blue Corner (1996)

Dance Jazz Live (1995)

At The Concertgebouw (Solo) (1995)

Face To Face (1995) at Intuition: Jasper van’t Hof with Ernie Watts, Aldo Romano, Bo Stief

Boogaloo (1994)

Blue (1992) at Act: Jasper van’t Hof with Wayne Kranz, Bob Malach, N. Fiszman

Never The Less (1992)

Greenhouse Fables (1992)

Innuendo (1992)

The Fraque Concert (1992)

Operanos Pork Pie (1992)

Stolen Moments (1992)

Hotel Babo (1990)

Be In Two Minds (1988)

Live 1995 (1988)

Jakko (1987)

J. van’t Hof (Solo Piano) (1986)

Hoomba Hoomba (1985)

Dinner For Two (1985)

Pili Pili (1984)

Balloons (1983)

The Wink To My Female Slave (Solo Piano) (1980)

Eyeball (1980) at C.M.P.: Jasper van’t Hof with Bob Malach, Didier Lockwood

Fairytale (1979)

Sleep My Love (1979) at C.M.P.: Jasper van’t Hof with Ph. Catherine, Charlie Mariano

Light Lines (1978)

However (1978) at M.P.S.: Jasper van’t Hof with Bob Malach & Alphonse Mouzon

Flowers All Over (Solo Piano) (1978) at M.P.S.: Jasper van’t Hof solo piano

Jac Group (1978)

Apocalypse (1978)

The 5th Of May (1978)

Mamma Rose (1978) at Steeplechase: Jasper van’t Hof with Archie Shepp Duo

The Door Is Open (1976)

Scales (1976)

The Self Kicker (Solo Piano) (1976) at M.P.S.: Jasper van’t Hof solo piano

Transistory (1974) at M.P.S.: with Pork Pie