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multiple pulse – a tribute to Alice Coltrane

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multiple pulse – a tribute to Alice Coltrane

16,00 

MULTIPLE PULSE geht jedoch weit über eine übliche „a tribute to – Platte“ hinaus. Sie ist eine sehr persönliche Hommage an eine Frau, die durch ihren großen Namen leider auch oft im Schatten ihres Mannes stand. Die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit ihrer Musik können niemals in einem einstündigen Tribute umfasst werden. 

Art.-Nr.: BOSREC224-09 Kategorie: Schlüsselworte: ,

Produktbeschreibung

Auch hier beweist Stephan-Max Wirth mit seinem hervorragenden Ensemble, dass er seinem künstlerisch kompromisslosen Weg treu bleibt, der ein breites Publikum fordert und erreicht.

Am 12. Januar 2007 verstarb Alice Coltrane, Frau von John Coltrane und Pianistin in dessen letzten Formationen. Nonkonformistisch durchkreuzte sie in den 70er Jahren die klare männliche Linie der Improvisationskunst, entwickelte die Musik ihres verstorbenen Mannes und den Jazz insgesamt weiter.

Parallelen zur Musik Alice Coltranes sind bereits auf Stephan-Max Wirths 2004 erschienen CD „Illumination“ zu hören. Ihr Sound begleitet Wirths musikalischen Weg seit langem und ist für ihn Inspirationsquelle und Genuss zugleich. „Mein erster Kontakt zu Alice Coltrane ist über 20 Jahre her. Ich bekam zu Weihnachten “Infinity” von John Coltrane geschenkt. Die Kraft und Tiefe, die Alice Coltrane durch Ihre Arrangements in der Kombination von “Neuer Musik” und dem „John Coltrane Quartet“ erzeugt, hat mich damals positiv erschüttert. Hier wurde der Grundstein für meine Abneigung gegen jede Oberflächlichkeit in der Musik gelegt.” (S.-M. Wirth)

MULTIPLE PULSE geht jedoch weit über eine übliche „a tribute to – Platte“ hinaus. Sie ist eine sehr persönliche Hommage an eine Frau, die durch ihren großen Namen leider auch oft im Schatten ihres Mannes stand. Die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit ihrer Musik können niemals in einem einstündigen Tribute umfasst werden. Mit ihrer zunächst klassischen Ausbildung, spielte sie später als Pianistin bei Ihrem Mann John Coltrane mit, instrumentierte erstmals die Harfe im Jazz und entschied sich schließlich für eine „meditative Musik“ – wenn man so will.

„Aus der Vielfalt ihrer Stücke sind mir ganz besonders drei Kompositionen ans Herz gewachsen, die ganz subjektiv für mich eine Art Essenz ihrer Musik bilden – kraftvoll, melancholisch, sensibel, aber auch mit Humor, wie ihre Komposition Los Caballos zeigt, die auf drei verschiedenen Gangarten der Pferde basiert. Diese Auswahl und meine unter dem Eindruck der Musik von Alice Coltrane entstandenen Kompositionen stelle ich auf MULTIPLE PULSE vor. Ganz persönlich widme ich Alice Coltrane das erste Stück: In Pulse. (S.-M.Wirth)

Wirths entstandene Eigenkompositionen im Gedenken an Alice Coltrane dürften dabei ihrem Verständnis von Musik, von Geist und Freiheit weit näher sein, als eine bloße Aneinanderreihung Ihrer bekanntesten Werke: “Musik ist ein multipler Puls, von jedem anders empfunden und eine Aussage, die jeden Tag eine andere Sprache spricht. Geheimnisvoll schimmernd und vergänglich wie Polar Lights. Jazz zu spielen, bedeutet für Freiheit anzutreten ohne Fallschirm und Sprungnetz, ein musikalisches Statement von Toleranz und Offenheit – jenseits aller Limits unserer reglementierten Welt. That´s Why we are. Hierin ist mir Alice Coltrane ein Vorbild.” (S.-M. Wirth)

Im Sinne Alice Coltranes großer Passion für den Frieden steht Wirths Komposition 2:300 auf dieser Platte: „Zeitgleich mit ihrem Tode meldeten die Nachrichten, dass im Irak bislang 2.000 amerikanische und 300.000 irakische Kriegsopfer zu beklagen waren. Diese Tragödie findet in meiner Komposition 2:300 musikalischen Ausdruck.” (S.-M. Wirth)

Nach dem durchschlagenden Erfolg seines Projekts „DADA Republic!“ beim JazzFest Berlin´06, die DVD ist soeben für die Bestenliste beim „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert worden, steigert sich Wirth mit MULTIPLE PULSE nochmals.

Stephan-Max Wirth bereichert die internationale Jazzszene mit seinen Eigenkompositionen, gepaart mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz. Seit vielen Jahren tritt er mit einem Ensemble auf, das sich aus Musikern zusammensetzt, die wiederum eigene Projekte und Bands mit unterschiedlichen Ausrichtungen leiten.

Das Stephan-Max Wirth Ensemble wurde mit der CD multiple pulse nominiert für den „ECHO deutscher Musikpreis 2010“ in der Kategorie „Ensemble des Jahres“.

Wirth wird in der internationalen Jazzszene als einer der besten Saxophonisten überhaupt gehandelt. Mit seinem “karftvollen Ton, der unter die Haut geht” (SPIEGEL) beweist er sich seit Jahren auf allen wichtigen Festivals. Wirth reproduziert nicht, er schafft Neues, “lässt sich weit in die Geschichte zurückfallen um dann eine Punktlandung in der Gegenwart vorzunehmen” (Jazzthing). Seine Projekte und Einspielungen geniessen stets höchste Beachtung bei der Presse und beim Publikum, gewinnen Auszeichnungen und ernten großes Lob.Stephan-Max Wirth ist “ein Gewinn sowohl für den Jazz als auch für die allgemeine Kunstlandschaft.” (Jazzpodium). Und zu guterletzt das “titelMAGAZIN”, das es auf den Punkt gebracht hat: “Wirth gilt in der zeitgenössischen Jazzszene als brillanter Komponist und Saxophonist, kurz als großer Musiker”.

1968 in Tettnang geboren. Unterricht bei Laszlo von MiscolszyLeszek Zadlo. 1990 bis 1995 Studium an der Hochschule der Künste in Arnheim (NL) bei Jörg Kaufmann. Lebte 1995 bis 1999 in Köln, seit 1999 in Berlin. Neben eigenen Projekten Auftragskompositionen für Theaterproduktionen und Mitglied in zahlreichen Formationen u.a. dem „Cologne Jazz Orchestra“. Seit 1993 Leader des Stephan-Max Wirth Quartetts bzw. Ensemble.

Seither zahlreiche Konzerte im deutschsprachigen Raum, Festivalauftritte in Holland und Deutschland (u.a. Leverkusener Jazztage, Coesfelder Jazztage, Jazzdagen Zevenaar, Jazznight Ravensburg, Hessen Jazz Festival…) und längere Engagements im Athener Club „Half Note“.

Auftritte u.a. mit Ack van Rooyen, Lee Konitz, Giacomo Aula, Jimmy Roger Pedersen, Bill Ramsey, Marcel van Cleef, Viro Matthew, Roland Weber, Roland Höppner, Peter Herbolzheimer, Christoph Hillmann, Henning Wolter, André Nendza, Andy Lump, Frank Engel, Yuri Yeryomin, Lucien Mattheeuwsen, David Friesen, Joshua Tinwa, Heinrich Köbberling u.a.

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