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DADA Republic! Live at JazzFest Berlin (CD+DVD)

//DADA Republic! Live at JazzFest Berlin (CD+DVD)

DADA Republic! Live at JazzFest Berlin (CD+DVD)

29,90 

Das Projekt DADA Republic! basiert auf einer Drehbuchvorlage des flämischen Dadaisten Paul van Ostaijen, die bis 2006 unbeachtet blieb. In der beim JazzFest Berlin 06 uraufgeführten Performance treffen Künstler drei verschiedener Genres — Modern Jazz, Ballett und Film — aufeinander, um eine freie Umsetzung dieses Stoffes zu wagen. Erstmalig werden komponierte, choreographierte und gefilmte Sequenzen mit der Grundidee der freien Jazz-Improvisation kombiniert. 

Art.-Nr.: BOSREC222-08 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Das Projekt DADA Republic! basiert auf einer Drehbuchvorlage des flämischen Dadaisten Paul van Ostaijen, die bis 2006 unbeachtet blieb. In der beim JazzFest Berlin 06 uraufgeführten Performance treffen Künstler drei verschiedener Genres — Modern Jazz, Ballett und Film — aufeinander, um eine freie Umsetzung dieses Stoffes zu wagen. Erstmalig werden komponierte, choreographierte und gefilmte Sequenzen mit der Grundidee der freien Jazz-Improvisation kombiniert.

Als Ende der 1920er Jahre ein Berliner Stadtteil von den Begründern des Berliner DADA Clubs zur „DADA-Republik“ erklärt wurde, war der flämische Dichter Paul von Ostaijen unter ihnen. In diese Zeit fällt sein grandioses Stummfilm-Drehbuch „De-Jazz Bankroet“, welches im Zeitgeschehen von November-Revolution und Spartakus Aufstand die Ereignisse in dadaistischer Manier widerspiegelt und von der Nachwelt bis heute gänzlich unbeachtet blieb.

Das Projekt „DADA Republic!“ ist der erstmalige Versuch, in einem einstündigen Bühnenprojekt, die Vielfältigkeit und Intensität dieses Drehbuchs durch Zusammenführung unterschiedlicher Genres umzusetzen. Dies haben sich drei renommierte Künstler der deutschen Kulturszene zum Ziel gesetzt. Der Berliner Saxophonist Stephan-Max Wirth trägt mit seinem deutsch-flämischen Jazzensemble die Musik zu diesem Bühnenprojekt bei. Eine tänzerische Ebene wird durch ausgewählte Mitglieder des Kieler Balletts unter der Leitung ihres Ballettdirektors und Chefchoreographen Mario Schröder übernommen. Diese einmalige improvisatorische Fusion wird während der Aufführung der Film- und Videokünstler Michael Carstens durch collagierte Live-Projektionen visualisieren. Dabei steht der wechselseitige Synergieeffekt der Genres Jazzmusik, Ballett und Film im

Mittelpunkt. Vorher auskomponierte, choreographierte und verfilmte Themen aus Ostaijens Drehbuch dienen als Inspirationsquelle zur weiteren interaktiven Improvisation aller beteiligten Künstler über den Originaltext.

Anke Hopfengart und Stephan-Max Wirth

Stephan-Max Wirth – Tenorsaxophon / Komposition

Bene Aperdannier – Fender Rhodes

Jaap Berends – Gitarre

Bub Boelens – Bass

Marcel van Cleef – Schlagzeug

Mario Schröder – Choreographie

Anne-Marie Warburton – Tanz

Tina Slabon – Tanz

Ayumi Sagawa – Tanz

Stefan Späti – Tanz

Michael Carstens – Film, Live Video Mix

Stephan-Max Wirth bereichert die internationale Jazzszene mit seinen Eigenkompositionen, gepaart mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz. Seit vielen Jahren tritt er mit einem Ensemble auf, das sich aus Musikern zusammensetzt, die wiederum eigene Projekte und Bands mit unterschiedlichen Ausrichtungen leiten.

Das Stephan-Max Wirth Ensemble wurde mit der CD multiple pulse nominiert für den „ECHO deutscher Musikpreis 2010“ in der Kategorie „Ensemble des Jahres“.

Wirth wird in der internationalen Jazzszene als einer der besten Saxophonisten überhaupt gehandelt. Mit seinem “karftvollen Ton, der unter die Haut geht” (SPIEGEL) beweist er sich seit Jahren auf allen wichtigen Festivals. Wirth reproduziert nicht, er schafft Neues, “lässt sich weit in die Geschichte zurückfallen um dann eine Punktlandung in der Gegenwart vorzunehmen” (Jazzthing). Seine Projekte und Einspielungen geniessen stets höchste Beachtung bei der Presse und beim Publikum, gewinnen Auszeichnungen und ernten großes Lob.Stephan-Max Wirth ist “ein Gewinn sowohl für den Jazz als auch für die allgemeine Kunstlandschaft.” (Jazzpodium). Und zu guterletzt das “titelMAGAZIN”, das es auf den Punkt gebracht hat: “Wirth gilt in der zeitgenössischen Jazzszene als brillanter Komponist und Saxophonist, kurz als großer Musiker”.

1968 in Tettnang geboren. Unterricht bei Laszlo von MiscolszyLeszek Zadlo. 1990 bis 1995 Studium an der Hochschule der Künste in Arnheim (NL) bei Jörg Kaufmann. Lebte 1995 bis 1999 in Köln, seit 1999 in Berlin. Neben eigenen Projekten Auftragskompositionen für Theaterproduktionen und Mitglied in zahlreichen Formationen u.a. dem „Cologne Jazz Orchestra“. Seit 1993 Leader des Stephan-Max Wirth Quartetts bzw. Ensemble.

Seither zahlreiche Konzerte im deutschsprachigen Raum, Festivalauftritte in Holland und Deutschland (u.a. Leverkusener Jazztage, Coesfelder Jazztage, Jazzdagen Zevenaar, Jazznight Ravensburg, Hessen Jazz Festival…) und längere Engagements im Athener Club „Half Note“.

Auftritte u.a. mit Ack van Rooyen, Lee Konitz, Giacomo Aula, Jimmy Roger Pedersen, Bill Ramsey, Marcel van Cleef, Viro Matthew, Roland Weber, Roland Höppner, Peter Herbolzheimer, Christoph Hillmann, Henning Wolter, André Nendza, Andy Lump, Frank Engel, Yuri Yeryomin, Lucien Mattheeuwsen, David Friesen, Joshua Tinwa, Heinrich Köbberling u.a.

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