Nordlichter – Klanggewordene Sagen

16,00 

Mit ihrem neuen Programm und der damit erschienenen CD „Nordlichter“ ist Aquabella ein großer Wurf gelungen. Mit sicherem Gespür für die Aktualität verschiedener Themen begannen sie schon vor drei Jahren mit der Recherche und dem Schreiben von neuen Liedern.

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Beschreibung

Mit Ihrem neuen Programm und der damit erschienenen CD Nordlichter – Klanggewordene Sagen ist Aquabella ein großer Wurf gelungen. Mit sicherem Gespür für die Aktualität verschiedener Themen begannen sie schon vor drei Jahren mit der Recherche und dem Schreiben von neuen Liedern. Als 2010 der Eyjafjallajökull ausbrach, kam pünktlich im Winter des gleichen Jahres das neue Programm Nordlichter – Klanggewordene Sagen auf die Bühne.

Ein Jahr später ist nun auch die CD Nordlichter – Klanggewordene Sagen bei Jaro Medien GmbH erschienen. Glücklicherweise ist Island noch immer in aller Munde. Selbst die Frankfurter Buchmesse lud sich den Ehrengast Island ein, diese kleine Insel mit ihrem unschätzbaren Kulturerbe. Mit insgesamt 16 Liedern aus dem hohen Norden und einem wahren Märchenbuch von Booklet erscheint die CD gerade rechtzeitig zu Weihnachten.

Mit einem märchenhaften Artwork ist die neue CD eine audio-visuelle Augen- und Ohrenweide. Das beiliegende Booklet umfasst 40 aufwendig gestaltete Seiten mit wunderbaren Ilustrationen und Aquarellen der Künstlerin Maria Thomaschke, ehemals Sängerin bei Aquabella. Wie auch in den vergangenen 4 Alben sind alle Texte sowohl in Deutsch als auch in der Originalsprache zum Mit- und Nachlesen abgedruckt.

Inspiriert durch isländische Sagen schrieben die Künstlerinnen erstmals die Texte zu den deutschsprachigen Liedern selbst. Ihrem weltmusikalischem Konzept treu bleibend stehen außerdem Stücke aus Schweden, Finnland, Norwegen, Island, Russland und den Niederlanden auf dem Programm.

In ihrem aktuellen Album spielen die isländische Riesin Gryla und ihre 13 Trollsöhne eine zentrale Rolle. Diese fallen in den Nächten vom 12.–24. Dezember im wahrsten Sinn des Wortes ins Haus ein. Dabei spiegeln die Charaktere der Trolle die ungünstigen menschlichen Eigenschaften wider: sie kratzen die Töpfe aus, verlegen wichtige Dinge, stehlen alles Essbare und ängstigen die Menschen mit unheimlichen Geräuschen und unerklärlichen Geschehnissen. Heutzutage bringen die Trolle für die Kinder kleine Geschenke mit und werden jede Nacht sehnsüchtig erwartet. Ab dem 25. Dezember verschwinden die Trolle wieder, einer nach dem anderen und werden für die Menschen unsichtbar.

Aquabella verleiht den 13 Gesellen durch ihre wunderbaren Geschichten und selbstgeschriebenen deutschen Texten auf „Nordlichter“ ein wahrhaft unvergessliches Gesicht. Neben polyphonen Klängen hört man das raue Klima des Nordens in den Liedern, den Wind und den Frost. Es scheint direkt zu knistern auf Aquabellas neuer CD. Stimmlich wird mit Experimentierfreude eine bildhafte Atmosphäre

aufgebaut: vom zarten Schwalbengesang bis zum ängstlichen Blöken der Schafe, vom ausdrucksstarken Solo bis zum unheilvollen Flüstern – Gryla und ihre Trollsöhne werden mit schmatzenden, bösen und beunruhigenden Geräuschen herauf beschworen – die Zuhörer tauchen ein in die klangvollen Sagen, erLEBEN die Geschichten und fast meint man, im nächsten sich wandelnden Schatten die Trolle hinter der eigenen Tür zu sehen.

Wie bei ihren vier ersten Alben schaffen es die „Meisterinnen der Erzählkunst“ wie sie von der Presse benannt werden, auch mit „Nordlichter“ die Zuhörer auf eine Reise mitzunehmen. So wird man auf „Nordlichter“ mit den ersten Tönen auf die Vulkaninsel Island entführt. Die besagten Nordlichter tanzen durch die Stimmen hindurch in die Herzen der Zuhörer. So bewahrt Aquabella mit ihrer unbedingt unterhaltsamen Art ein großes Erbe und erschafft einen neuen Höhepunkt ihrer Erzählkunst.

Bühnenwesen mit dem goldenen Schlüssel zum Geheimnis des A-cappella-Gesangs

[…] es zischelt und tuschelt wie in der Audioabteilung eines nordischen Mythenmuseums. Als träfen Gollum und Astrid Lindgrens Rumpelwichte zum Sängerwettstreit aufeinander. Tatsächlich sind es die Nymphen von Aquabella die hier wispern und ratschen, schnattern und tratschen und vor allen Dingen großartig singen […]. Sie besitzen jede Menge Witz und Schlagfertigkeit, schauspielerische Gaben und den Mut zur Selbstdarstellung… wunderbare Stimmen und die Fähigkeit, dieselben originell und perfekt zu verbinden…. homogene vokale Darbietung von funkelnder Schärfe und schimmernder Sanftmut […] mit Wortspielen, kleinen Komödien und Miniaturdramen leiten sie in die Szenarien ihrer Lieder ein. Burleske mischt sich mit Gruseligem, wenn das Trollunwesen zwischen Drolligkeit und Tücke, Witz und Niedertracht beschrieben und besungen wird… der Saal liegt ihnen zu Füßen […]“ Hans-Dieter Mahlstedt, Bremen-Quelkhorn Dez. 2010

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