Nani Dschann

16,00 

„NANI DSCHANN … eine elektrisierende Mischung aus traditionellen Melodien, landestypischen Rhythmen und atemberaubenden Klängen … AQUABELLA’s unvergleichlicher Bericht von Hochzeiten und anderen schlaflosen Nächten in Irland, Tansania, Armenien … eine fantastische musikalische Weltreise, die jeden Zuhörer in ihren Bann zieht.“.

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Artikelnummer: 4242-2 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

„NANI DSCHANN … eine elektrisierende Mischung aus traditionellen Melodien, landestypischen Rhythmen und atemberaubenden Klängen … AQUABELLA’s unvergleichlicher Bericht von Hochzeiten und anderen schlaflosen Nächten in Irland, Tansania, Armenien … eine fantastische musikalische Weltreise, die jeden Zuhörer in ihren Bann zieht“.

„Nani Dzhann“ (Liebe Mutter) ist ein altes armenisches Volkslied, das dieser außergewöhnlichen CD ihren Namen gab. Mit den Worten „Eure Fürsorge füllt einen See. Euer Segen soll immer auf uns liegen“ verabschiedet sich darin eine junge Braut von ihrer Mutter und steht stellvertretend für den thematischen Bogen eines faszinierenden A-Cappella-Albums: Fünf Frauen singen über Frauen aus aller Welt – über Trauer und Glück, über Sehnsucht, Liebe, Hoffnung, Eifersucht und Alltägliches. Da erklingt das Markt-Getratsche rumänischer Frauen, die über den Dorf-Popen herziehen („Der Pope“). Oder die Stimmen der Sängerinnen nehmen im neapolitanischen Lied „Oi Mari“ den betörenden Klang von Mandolinen an. Darin fordern die Nachbarinnen nämlich eine unentschlossene Schönheit auf, dass sie endlich auf den Balkon kommen möge, damit die ständigen Liebesserenaden ihres Verehrers aufhören. In einem Arrangement von Miriam Makeba präsentieren AQUABELLA einen südafrikanischen Kinderreim, der das Aussprechen der schwierigen Schnalzlaute lehrt („Baxabene Oxamu“). Und im jiddischen Lied „Ich bin a Mame“ steht eine Mutter traurig am Gartenzaun und betrachtet ihre bald heiratende Tochter, für die die Mutter eine Fremde ist. Die Frau musste das Kind nämlich nach der Geburt fortgeben, und wie gerne würde sie die Tochter zum Traubaldachin führen. In der Vielfalt all dieser Lieder spürt NANI DSCHANN schließlich das Gemeinsame und Verbindende einer internationalen Musik auf – die Einheit menschlicher Gefühle jenseits kultureller, politischer und historischer Grenzen.

Die Berliner A-Cappella-Formation AQUABELLA zählt zu den größten Entdeckungen der deutschen Folk- und Weltmusik-Szene dieser Tage. Nach ihrem Debut AQUABELLA (1999, Unicornio Records) ist das zweite Album NANI DSCHANN eine musikalische und historische Weltreise geworden, auf der die fünf Frauen typische Frauenlieder suchten und sich dabei schließlich auch selbst begegneten. In den Originalsprachen singen AQUABELLA Lieder aus aus aller Welt: Aus Irland, Tansania, Chile, Georgien und Armenien, aus Rumänien, Bulgarien und Italien, Traditionals der Antillen, der südafrikanischen Xhosa, der amerikanischen Juden und der Sephardim (der vertriebenen Juden Spaniens und Portugals).

Dass NANI DSCHANN ein ausgesprochen homogenes, vitales Album geworden ist, verdankt es vor allem der frischen Interpretation der Berlinerinnen, die gleichzeitig unbekümmert und leichtfüßig wie gekonnt und mit folkloristischem Feeling traditionelle Melodien mit zeitgemäßen, harmonisch komplexen Arrangements verbinden. Und in mehrstimmigen Vokalsätzen schöpfen AQUABELLA aus dem ausserordentlichen Tonumfang und Farbreichtum ihrer kraftvollen, wandlungsfähigen Stimmen. Auch demonstrieren AQUABELLA mit einigen Eigenkompositionen ihre beeindruckende Stilsicherheit. So vereint die Ballade „Jerusalem“ musikalische Einflüsse der christlichen, jüdischen und islamischen Kulturen, denn in dem Lied streiten die drei Weltreligionen als Liebhaber um die schöne Frau Jerusalem. Und „Meine Aug‘ sind müde“ ist schließlich ein anrührendes Lied im Stil des georgischen Volkslieds, dessen vokale Polyphonie ein wenig an die Tradition des Madrigalgesangs erinnert.

Bettina Wildtraut ist geborene Hamburgerin, studierte Schulmusik mit Schwerpunkt Gesang in Hannover und hat umfangreiche Erfahrungen in Chören und klassischen Ensembles gesammelt, wobei ihre besondere Liebe der Folkloremusik gilt.

Gisela Knorr wurde in München geboren und absolvierte in Berlin ihre Ausbildung für Pop-und Jazzgesang, zusammen mit Klavier- und Kompositionsunterricht. Sie komponiert und arrangiert für AQUABELLA und arbeitet als Gesangspädagogin und Perkussionistin.

Ulrike Siems, gebürtige Berlinerin, verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Südamerika, studierte in Amsterdam Improvisierende Musik, Schwerpunkt Gesang, und abeitete als Solistin in folk-orientierten Ensembles und multidisziplinären Projekten. Sie betreibt intensiv Tanz und Perkussion und arrangiert Lieder für die Gruppe.

Claudia Karduck , geboren in Düren, erhielt in Berlin eine Ausbildung in Jazzgesang, arbeitete bei vielen unterschiedlichen Projekten als Solistin und Backgroundsängerin mit und wirkte lange in einem Ensemble für bulgarische Musik mit.

Bettina Stäbert, in Berlin geboren, studierte Gesang und Schauspiel in Berlin und Freiburg, arbeitete mehrere Jahre als Schauspielerin im Kinder- und Jugendtheater (u. a. Buch und Regie eines Musicals) und nahm daneben als „Khira Lou“ eine Solo-CD auf.

Was bei Aquabella überzeugt, ist der riesige Tonumfang jedes Ensemblemitglieds, ein weites Spektrum verschiedener Stimmcharakteristika, emotionale Nachdrücklichkeit und ein untrügliches Gespür für das Wesentliche im jeweils nationaltypischen Ausdruck der Lieder.

Frankenpost:

„[…] den musikalischen Landesidiomen hat das Quintett hellhörig grundverschiedene Tonfälle abgelauscht. Die komplizierten Arrangements stecken voller rhythmischer und harmonischer Finessen – unverbrüchlich makellos bleiben dennoch die mal weichen, mal wuchtigeren, hier schmeichelnden, dort metallscharfen Stimmen.

Frankfurter Rundschau:

[…] Aquabella beeindrucken mit fantastischer Wandlungsfähigkeit der Stimmen…kehlig-metallischen Klängen der bulgarischen Vokaltechnik, gälische Gesänge oder Klicklaute der Xhosa-Sprache aus Südafrika … Der Titelsong NANI DSCHANN mit seinem mäandernden, kaum fassbaren Metrum und sanfter Melancholie verwandelt sich im Arrangement von Aquabella zu einem klingenden Faszinosum mit Sogwirkung […]“

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