Mercy For The Living

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Ein Panorama der Orthodoxen Musik von ihren Anfängen bis zur Gegenwart, präsentiert in einer Art, wie es sie so bisher noch nicht gegeben hat. Viele Chöre führen zwar Orthodoxe Musik auf, verwenden aber dafür die “bel canto” Gesangstechnik, die für die westeuropäische Musik typisch, in der östlich-Orthodoxen Tradition jedoch sehr ungewöhnlich ist. Durch die Authentizität der bulgarischen Stimmen wird der Unterschied zwischen den beiden Richtungen besonders deutlich.

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Artikelnummer: 4220-2 Kategorie: Schlüsselworte: , , , ,

Beschreibung

Orthodoxe Musik vom 10. bis zum 20. Jahrhundert – Liturgische Gesänge für Frauenchor und eine Männerstimme. Die Musik der orthodoxen Kirche hat für sehr viele Menschen eine große Faszination: Mönchschöre in Zwiebelturm-gekrönten Kirchen vor Wänden mit goldenen Ikonen. Wenig bekannt ist, daß es im südlichen Einflußbereich der russisch-orthodoxen Kirche, in Bulgarien, eine Jahrtausende alte Tradition des Chorgesangs von Nonnen anstatt Mönchen gegeben hat.

Durch eine glückliche Fügung erlebte der bulgarische Chor ANGELITE ein orthodoxes Ritual in dem letzten praktizierenden Nonnenkloster Bulgariens, dem Sokol-Kloster bei Gabrovo. Erstaunt stellten sie fest, daß die dort verwendete Gesangstechnik zwar mit der des Volksgesangs nicht identisch, aber ihr zumindest sehr ähnlich war. Sie waren derart fasziniert, daß sie beschlossen, die Geschichte der bulgari- schen sowie der damit eng verwandten slawischen Orthodoxen Musik zu präsentieren. Das Ergebnis dieser Arbeit liegt nun als CD vor.

MERCY FOR THE LIVING ist ein Panorama der Orthodoxen Musik von ihren Anfängen bis zur Gegenwart, präsentiert in einer Art, wie es sie so bisher noch nicht gegeben hat. Viele Chöre führen zwar Orthodoxe Musik auf, verwenden aber dafür die „bel canto“ Gesangstechnik, die für die westeuropäische Musik typisch, in der östlich-Orthodoxen Tradition jedoch sehr ungewöhnlich ist. Durch die Authentizität der bulgarischen Stimmen wird der Unterschied zwischen den beiden Richtungen besonders deutlich.

Die kirchenmusikalische Zeitreise des Chores geht von der bulgarischer Musik der Mittelalters (700 v. Chr.) über Werke der russischen Kirchenkomponisten des 17.-18. Jhd. und des russischen musikalischen Barocks bis hin zu bulgarischen Komponisten des 18.-19. Jhd., zu Werken der Klassiker Tschaikowsky und Rachmaninov und zu allerletzt zu einem religiösen Lied des vor 2 Jahren verstorbenen bulgarischen Komponisten Ivan Spasov — eigens für ANGELITE geschrieben.

Mit dieser Produktion hat sich ANGELITE wieder auf die Wurzeln ihrer Heimat Bulgarien besonnen, nachdem sie mit großem Erfolg die Crossover Projekte mit dem MOSCOW ART TRIO und HUUN-HUUR-TU verfolgt haben; dieser Teil ihrer Arbeit wird in Zukunft auch weiterhin wichtig sein.

Solist: Peter Petrov
Dirigent: Valentin Velkov


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