Liebeslieder

Mit Lust über den Abgrund… und weiter. Avantgarde- Rock. Versatzstücke von Brecht/Weil, Rockelemente und Jazzstrukturen bilden zusammen mit witzig-tiefsinnigen Texten und dem expressiven Gesang vom „Volz“ ein anarchistisches Hörvergnügen.

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Artikelnummer: 4162-2 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Mit Lust über den Abgrund… und weiter – Liebeslieder

Skrupelloses Entertainment – The Blech (1985-1996)

Die deutsche Band THE BLECH betrat 1985 die Szene mit einer Kombination von Spracherprobungen und Musikexperimenten. Wegen ihrer Vorlieben für absurde Sprachspielereien mit einer selbst entwickelten Lautsprache, sind die DADA-Epigonen zunächst vor allem in der sogenannten „Insider Szene“ bekannt geworden.

Aus ihren Musikexperimenten entwickelten sie in den darauf folgenden Jahren eine zeitlose Musik, die weltweit Anerkennung findet. THE BLECH hat mit seinen endlosen Verbindungen mitgeholfen, ein musikalisches und künstlerisches Jahrtausend umzuwerfen, das sich als Grundlage der Beziehung zwischen Mensch und Natur an Harmonien geklammert hat.

The eternal antagonism

Die Musik von THE BLECH vereint scheinbar unvereinbare Gegensätze wie Aufbau – Zerstörung, Chaos – Ordnung, Aggressivität – Schönheit, zu einem phantastischen, eigenwilligen Lebensgefühl. Ein grossangelegtes, viele Ebenen und Medien umfassenden Vixierspiel zwischen Dadaismus, Tekkno, U2 und Stockhausen. Ihre Musik ist mit mannigfaltigen Bedeutungen beladen, doch das Denken, zu dem sie anregen, wird nicht auf eine feste Schiene geleitet. Sie erlaubten die Freiheit der Wahl zwischen unzähligen möglichen Interpretationen.

Kulturschwindel, Erotik und Sauerkraut

Hubl G. beschreibt seine Musik so: „Wir stellten Fragen, ohne die Antworten zu kennen. Wir liebten es, Bilder zu produzieren, deren Sinn die Herausforderung und Provokation an den Betrachter ist, selbst die Antwort zu finden. Wir forderten den Betrachter zu einem kreativen Prozess auf. Wir zeigten das Leben als ein wahnwitziges Simultankonzert von Morden, Kulturschwindel, Erotik und Sauerkraut. Wir lösten den ewigen Streit der Gegensätze in ein Gelächter auf. Wir haben die Jungfrau Maria dazu überredet, den Teufel zu heiraten“.

Skrupelloses Entertainment

Neben ihren Tonträgern präsentierten THE BLECH ebenso radikale Videoclips und skrupellose Live-Shows. Die Wucht, mit der sie ihre Überzeugung über die Rampe auf das Publikum schleuderten, war hypnotisch, irritierend und erotisch zugleich. Ihre sechs LP’s/CD’s sind mittlerweile Fundgruben extravaganter, groovender Tanzhallen-Artistik.

„Eine der kreativsten Gruppen überhaupt.“ (Neues Volksblatt, Österreich)

„Sie spielen mit Sehnsucht und Schmelz und einer durchgeknallten paranoischen Überzeugungskraft die alle Sicherheit der bekannten Form zersetzt und Raum schafft für die große Ungewißheit.“ (Zeit)

„Vorreiter einer neuen Generation geistreicher, deutschsprachiger Pop-Protagonisten.“  (Observer, Wien)

„Der wohl spannendste, zeitgenössischte und irritierendste Versuch, in der Musik neue Wege zu gehen.“ (Magazyn Muzyczny, Warschau)

„Eine der wenig ernst zu nehmenden deutschen Bands.“ (Westdeutsche Zeitung)

HUBL G.– Drums, Sampling, Keyboards, Programming

R. VOLZ– Vocals, Trompete, Gitarre, Lyrics

THEROFAL (1986-1989) – Bass, Tasten, Sampler, Vocals

HB-W (1989-1994) – Baritonviolectra, Violine, Flügel, Keyboards

SHIRLEY HOFMANN (1990-1993) – Posaune, Euphonium, Susaphon, Akkordeon, Sampler, Keyboards, Vocals

J. VOLK (1992-1994) – Bass

SANDRA SILVA COUTINHA (1991) – Bass, Vocals

LUIGI ARCHETTI (1995-1996) – Gitarre, Mandoline

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