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AXIOMA

16,00 

„Schier unerschöpfliche Energie, gepaart mit feinfühligen Interpretationen, geben dem kraftvollen Spiel grosse Leichtigkeit und garantieren einen Hörgenuss. …Sehr melodisch, eine gesangliche Linie formulierend, ist der Titelsong AXIOMA geradezu hitverdächtig.“ (JAZZPODIUM)


Art.-Nr.: 4250-2 ISBN 3-9806372-5-5 Kategorie: Schlüsselworte: , , , ,

Beschreibung

JASPER VAN’T HOF, Kopf von PILI PILI, hat 25 Jahre nach seiner ersten Piano-Solo-CD endlich eine neue Studio-Solo-CD veröffentlicht. Aufgenommen wurde sie im November 2002 im Sendesaal von Radio Bremen. Für JASPER VAN’T HOF ist die CD eine Momentaufnahme seiner Karriere, viele Stücke eines Puzzles, das ihn selbst darstellt.

Schier unerschöpfliche Energie, gepaart mit feinfühligen Interpretationen, geben dem kraftvollen Spiel grosse Leichtigkeit und garantieren einen Hörgenuss. …Sehr melodisch, eine gesangliche Linie formulierend, ist der Titelsong AXIOMA geradezu hitverdächtig.“ (JAZZPODIUM)

JASPER VAN’T HOF wurde am 30. Juni 1947 in Enschede/ Niederlande, geboren. Sehr früh zeichnete sich bei dem Kind eines Jazztrompeters und einer klassisch ausgebildeten Sängerin und Pianistin ein großes musikalisches Interesse ab. Mit privatem Klavierunterricht wurde die Basis gelegt. Mit 14 schrieb er erste eigene Kompositionen und interessierte sich zunehmend für Jazz. Den elterlichen Plänen eines Konservatoriumsbesuchs wußte sich JASPER VAN’T HOF zu entziehen, er spielte lieber live. Schon als 19jähriger nahm er an verschiedenen Jazzfestivals teil und heimste Preise ein.

Ersten grössen europäischen Erfolg feierte er mit der Band ASSOCIATION P.C., die JASPER VAN’T HOF 1969 gemeinsam mit dem niederländischen Schlagzeuger Pierre Courbois und dem deutschen Gitarristen Toto Blanke gründete, als Bassist fungierte der Deutsche Sigi Busch. Die Band führte eine bis dahin in dieser Qualität nicht gekannte Synthese von Jazz und Rock vor, die 1971 bei den Berliner Jazztagen als Sensation gefeiert wurde.

„80 Prozent von ASSOCIATION P.C. war Elektronik“, erinnert sich JASPER VAN’T HOF, und folgerichtig gehörte er schnell zu den Jazzmusikern, die die durch elektronisches Instrumentarium neu geschaffenen Klangmöglichkeiten auszuloten begannen. Dies tat er in seiner 1973 mit Charlie Mariano und Philip Catherine gegründeten Formation, die er – in Anspielung auf eine alte Lester Young-Nummer – PORK PIE nannte. Es entstanden zwei vorzügliche Alben, deren zweites, TRANSISTORY, des Weggefährten Peter Trunk (Bass) gedenkt, der 1974 bei einem Autounfall in New York ums Leben gekommen war. Durchaus auch in der Nachfolge dieses Musikers stand PORK PIE für ein Konzept, in dem sich die technisch-künstlerische Virtuosität des Jazz mit der dynamischen Extrovertiertheit der Rockmusik verband.

Sein erstes Soloalbum, THE SELF KICKER, nahm JASPER VAN‘ HOF 1976 nach der Auflösung von PORK PIE auf, und es war bereits ein deutliches Bekenntnis zu melodisch ausgereifter und exakt konzipierter Musik; VAN’T HOF zählt es noch jetzt zu seinen Lieblingsplatten. In diese Zeit fällt auch eine Reihe von Duo-Kontakten mit Musikern wie Archie Shepp, Manfred Schoof, Wolfgang Dauner, Zbigniew Seifert, Toto Blanke, Stu Martin, Alphonse Mouzon und Bob Malach. Oft genug trat JASPER VAN’T HOF in jener Zeit aber auch solo auf: Mal als Keyboarder mit „grossem Apparat“, oft genug aber auch allein am Konzertflügel.

Interessanter- und kurioserweise wurde JASPER VAN’T HOF 1978 von den Lesern einer Jazz-Zeitschrift „zum zweitbesten Synthesizer-Spieler Europas“ gewählt, obwohl er bis dahin ausschliesslich Klavier, E-Piano und Orgel gespielt hatte, diese allerdings oft genug an diverse elektrische Effektgeräte anschloss.

Einige seiner Duo-Partner verpflichtete er 1980 für seine Formation EYEBALL, nämlich den französischen Geiger Didier Lockwood, den amerikanischen Saxofonisten Bob Malach, den italienischen Schlagzeuger und Perkussionisten Aldo Romano sowie den dänischen Bassisten Bo Stief.

1984 gründete er die afro-europäische Formation PILI-PILI. Mit seinem ersten Album erzielte er vor allem in der Dance-und Pop-Szene einen riesigen Erfolg. In dieser Zeit arbeitete JASPER VAN’T HOF vor allem in Deutschland. PILI-PILIs Erfolg bescherte ihm mittlerweile 18 Tourneen.

1992 kam es unter dem Titel OPERANOIA zu einer Wiederbelebung von PORK PIE mit Philip Catherine, Charlie Mariano und Don Alias. JASPER VAN’T HOF hat seine ca. 70 Tonträger fast ausschliesslich bei deutschen Plattenfirmen veröffentlicht. Wichtige Beispiele sind CANOSSA mit Ernie Watts und BLUE mit Bob Malach und Wayne Kranz.

Zu seinem 50. Geburtstag erhielt er in Holland seine erste grosse Würdigung – den renommierten BIRD AWARD. Vor zwei Jahren erzielten seine beiden in Italien aufgenommenen Orgel-CDs UN MONDO ILLUSORIO grosse Beachtung, und VAN’T HOF spielt mittlerweile die Kirchenorgel auf renommierten klassischen Festivals.

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