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Lieder

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Die Idee

Im jahr 2007 feierten wir 150 jahre ›Gasthof zur Post‹, Schölllnach. Das ist mein Elternhaus, meine Eltern betreiben dieses Gasthaus bis heute. Anlässlich dieses Jubiläums, Caro und ich waren für die musikalische Umrahmung des Festaktes zuständig, hatten wir die idee, nicht etwa jazzige stücke oder eigene Sachen zu spielen, sondern einfach ein paar Volkslieder auf unsere Art. Wenn man so möchte war das die Geburtstunde der Idee zu ›Lieder‹.

Kurz nach dem Jubiläum habe ich in meinem Heimstudio den ersten Titel aufgenommen. Die Entstehung des Albums.

Das erste Stück war „wem gott will rechte gunst erweisen“, allerdings landete das ganze Projekt erst einmal wieder in der Schublade bzw. irgendwo auf meiner Festplatte. Ich entdeckte das Stück zwei jahre später zufällig wieder, als ich zu unserer Amerikareise einen kleinen film gemacht hatte und das mit einem ruhigen Musikstück unterlegen wollte. Ich fand, dass meine Version vom „wem gott will rechte gunst erweisen“ sehr schön passte, und auch der Titel bekam für mich eine ganz wundervolle erweiterte Bedeutung.

Und es gab dann doch ein paar Leute, die fanden das ebenso bezaubernd wie ich und schliesslich besorgte ich mir ein paar Bücher mit Volksliedern und begann konkret die suche nach Liedern und war erstaunt, wie viele Volkslieder ich doch irgendwie und von irgendwoher kannte, und wann immer ich eine spontane musikalische Idee zu einem Lied hatte, versuchte ich ein Arrangement zu schreiben.

Beschäftigung mit Volksliedern bedeutet auch Beschäftigung mit Heimat. Auf dem album ›Lieder‹ finden sich nicht nur alte volkslieder, sondern auch ein paar eigene Kompositionen, damit hat es folgendes auf sich: die eigenen stücke resultieren meist aus einem Volkslied, z.b. „kein schöner land“– „emming“ oder „es führt über den main“ – „am gehren“, und sind nach Orten benannt, zu denen ich eine besondere Verbindung habe.

in Emming wohnte mein erster Klavierlehrer und ich radelte als kleiner Bub einmal die Woche in dieses kleine Dörfchen gleich neben meiner Heimatgemeinde Schöllnach.

Viele jahre später nahmen Caro und ich in Emming in einer Scheune, genau gegenüber dem Haus, wo mein Klavierlehrer wohnte, unser Album ›Open Secret Concert‹ auf. So gibt es zu jedem Lied eine persönliche Geschichte, einzig mein stück „Gasthof zur Post“ steht alleine, sozusagen meine Hommage an mein Elternhaus und im übertragenden Sinn auch als Auslöser für die Idee zu dem Album.

Eine besondere Freude ist es für mich, dass auch meine Frau Caro bei einem Stück singt und Konstantin Wecker einen Begleittext zu dem Album geschrieben hat.

Andreas Obieglo ist Teil des Künstlerduos Carolin No.

Tracks:

Anderas Obieglo: Lieder

1 kein schöner land
2 emming
3 wem gott will rechte gunst erweisen
4 die gedanken sind frei
5 es führt über den main
6 am gehren
7 nun will der lenz uns grüßen
8 sah ein knab ein röslein stehn
9 wenn ich ein vöglein wär
10 gasthof zur post
11 nun ruhen alle wälder
12 nehmt abschied brüder
13 englfinger straße
14 der mond ist aufgegangen